46.000 Jahre eingefroren – Forscher beleben Spezies wieder

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Forscher der Uni Köln haben 46.000 Jahre alte Würmer entdeckt, die im Permafrostboden eingefroren waren. Jetzt leben sie wieder.

Forscher der Universität Köln haben eine sensationelle Entdeckung gemacht. Nachdem sie ein Stück Permafrostboden aufgetaut hatten, entdeckten sie kleine Würmer, die darin eingefroren waren. Die Sensation: Nach dem Auftauen lebten die Würmer weiter und vermehrten sich bereits.
Doktor Philipp Schiffer, der Forschungsgruppenleiter, spricht von einer neuen Spezies:
„Unsere wichtigste Erkenntnis ist, dass wir eine neue Art beschreiben konnten. Bei der Suche in Online-Datenbanken konnten wir keine genetischen Sequenzen finden, die mit denen übereinstimmten, die wir gefunden haben – es ist also eine neue Art,“ so Schiffer.
Die Würmer waren über 46.000 Jahre im Permafrostboden Sibiriens eingefroren. Schiffer sieht in der Entdeckung eine Chance, mehr über die Konservierung zu lernen, um möglicherweise gefährdete Arten zu retten.

„Und ich denke, dass wir durch die Untersuchung dieser Arten, den Vergleich ihrer Genome und die Frage, wie sie sich an diese extremen Bedingungen angepasst haben, viel über die Biologie der Erhaltung lernen können. Wir können Dinge lernen, die uns helfen können, gefährdete Arten zu retten und über Schutzmaßnahmen und all diese Dinge nachzudenken,“ Schiffer weiter.
Laut Schiffer haben die Würmer einen „molekularen Werkzeugkasten“ zum Überleben entwickelt.

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