Als es um „billige Energie“ geht, redet sich SPD-Mann im Bundestag in Rage

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Der SPD-Politiker Matthias Miersch hat sich in der Bundestagsdebatte am Donnerstag in Rage geredet. Miersch kritisierte die Union dafür, an der Atomkraft festhalten zu wollen.

„Wenn Sie jetzt meinen, Atomkraft sei die Lösung, es gibt an keiner Stelle augenblicklich einen Beleg, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke zu Preissteigerungen geführt hat in diesem Land, liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir haben gestern hier gehört, dass über die Hälfte des Bundesumweltministeriums dafür draufgeht, für die Endlagerkosten. Reden sie doch nicht von billiger Energie, wenn es um Atomkraft geht, liebe Kolleginnen und Kollegen.“

Tatsächlich war der größte Ausgabenposten im Haushalt des Bundesumweltministeriums im Jahr 2022 mit rund 990 Millionen Euro die Endlagerung radioaktiver Abfälle. An zweiter Stelle folgte der Umweltschutz mit rund 330 Millionen Euro, wie aus Daten des Analysehauses Statista hervorgeht. Insgesamt standen dem Bundesministerium für seine Arbeit im Jahr 2022 2,172 Milliarden Euro zur Verfügung.

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