Analyse offenbart, wie Putins Armee im Chaos versinkt

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Die Öffentlichkeit in Russland bekommt trotz der Propaganda immer mehr mit, wie es wirklich um die "Spezialoperation" in der Ukraine steht. Die offensichtlich mangelhafte Vorbereitung und Ausstattung der mobilisierten Einheiten führt zu Kritik an der russischen Militärführung. Eine Analyse des „ Institute for the Study of War “ (ISW) offenbart den chaotischen Zustand der russischen Truppen.
Laut kriegsbefürwortenden Militärbloggern soll es den russischen Streitkräften an der versprochenen Ausbildung, Ausrüstung, Zusammenhalt der Einheiten und Befehlshabern fehlen, so das renommierte US-Insitut. Das würde schließlich zu einer hohen Anzahl von toten und verwundeten Soldaten führen.

So berichten russische Militärblogger, dass der Befehlshaber des südlichen Militärbezirks, Michail Zusko, die sofortige Entsendung von neu mobilisierten Soldaten des westlichen Militärbezirks an die Kreminna-Svatove-Linie angeordnet habe. Für den westlichen Militärbezirks verfüge Zusko jedoch über keine Erlaubnis zur Befehl-Erteilung, so das ISW. Zudem hätten die Soldaten keinerlei Kampfausbildung bekommen.
Zuvor hatten ukrainische Medien bereits berichtet, dass der Kreml den Befehlshaber aufgrund von hohen Kampfverlusten verhaftet habe. Für den Kreml sei unklar, warum Zusko für eine Einheit innerhalb des westlichen Militärbezirks Befehle erteilt habe, heißt es in der Analyse.

Dieses Chaos hatte offenbar schlimme Folgen. Bei dem Versuch die Frontlinie zu erreichen, sei die mobilisierte Einheit in ein schweres Artilleriefeuer geraten. Danach sei die Hälfte der mobilisierten Soldaten verwundet in ein Krankenhaus eingeliefert worden, berichten Militärblogger.
Über die hohe Anzahl von Verwundeten wundern sich die Militärblogger nicht: Das Regiment habe keine militärische Führung, keine Befehle und keinen Nachschub erhalten. Von einer militärischen Strategie fehle bei den russischen Einheiten jede Spur. Die andere Hälfte der Einheit würde unter den chaotischen Zuständen weiter an der Svatove-Front kämpfen, so das ISW.

Ein anderer Militärblogger habe beobachtet, wie die Särge von mobilisierten Soldaten in Moskau, Jekaterinburg und Tscheljabinsk ankamen und schließlich behauptet wurde, dass sich viele Männer den ukrainischen Streitkräften einfach ergeben hätten. Die Berichte der russischen Militärblogger zeigen laut ISW die planlose Einsetzung von gerade mobilisierten russischen Männern. Auf die Fähigkeiten der Männer werde laut nicht eingegangen: Männer mit militärischer Erfahrung würden willkürlich in Einheiten eingesetzt, die nicht ihren Fähigkeiten entsprechen würden.

Verantwortlich dafür sei das russische Verteidigungsministerium, welches keine angemessenen Bedingungen für die Integration und Überwachung des Einsatzes mobilisierter Russen an der Front geschaffen habe, so die Militärblogger.
Auch würde die russische Armee zunehmend vor bürokratischen Problemen stehen. Demnach würden mobilisierte Männer auf verschiedene Einheiten verteilt, ohne ordnungsgemäß ihre Einsatzorte an der Front zu dokumentieren, so das ISW. Familien hätten sich entsprechend bei der militärischen Führung über die fehlende Einsatzplanung an der Front beschwert.

Russische Militärblogger üben daran heftige Kritik: Die Unfähigkeit des russischen Verteidigungsministeriums, die Familien ordnungsgemäß über den Verbleib ihrer Angehörigen auf dem Laufenden zu halten, könnte dazu führen, dass Mütter und Ehefrauen Menschenrechtsgruppen gründen, die "Russland von innen heraus spalten“, heißt es in der ISW-Analyse. Die hohe Anzahl und Hartnäckigkeit der Beschwerden stütze die Einschätzung, dass Putins Mobilisierungskampagne nicht genügend kampffähige russische Soldaten hervorbringen werde, um den Kriegsverlauf kurzfristig zu beeinflussen.

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