Bayern-Insider Kerry Hau: „Der Verein steckt seit Jahren in einer Identitätskrise“

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FC Bayern-Trainer Thomas Tuchel muss derzeit um seinen Posten fürchten. Dabei liege das Problem des Vereins viel tiefer, so Sky-Reporter Kerry Hau im Interview mit FOCUS online.

Beim FC Bayern debattiert man gerade stark über Trainer Thomas Tuchel. Wegen einer sportlichen Krise muss der Coach um seinen Job bangen. Sky-Reporter Kerry Hau sieht die Ursache um das Trainer-Debakel tiefer liegen. Der FC Bayern befinde sich schon länger in einer Identitätskrise, sagt der langjährige Bayern-Berichterstatter und erklärt im Interview mit FOCUS online, warum das so ist:

„Man merkt generell – und das ist glaube ich ein wichtiger Punkt, weil wir jetzt viel über den Trainer reden: Dieser ganze Verein steckt eigentlich seit Jahren in einer Identitätskrise muss man sagen. Seit dem Triple 2020 hat es immer wieder Streitereien gegeben, die einfach gar nicht Bayern-like sind, so Kleinkriege untereinander."

Dann erinnert er sich zurück: „Wenn man zurückschaut auf die Zeit unter Hansi Flick, der hat damals das Triple geholt und sich dann zerstritten mit Hasan Salihamidzic. Das war nicht bayern-like, dass dann der Erfolgstrainer gehen musste, weil er einfach keine Lust mehr hatte, weil er das Gefühl hatte, es klappt nicht mehr. (…) Dann hat man mit Julian Nagelsmann einen Trainer geholt, bei dem man gesagt hat, hier, Fünfjahresvertrag. Wir wollen langfristig einen Trainer haben, der die Zukunft des Vereins aktiv mitgestaltet. Das hat ja auch nicht funktioniert.“
Hau weiter: „Dann kam Thomas Tuchel, ein ganz anderer Typ. Ist doch klar, dass dann auch wieder Spieler nicht ganz happy sind mit dieser Wahl. Viele haben nicht verstanden, was da letztes Jahr passiert ist.“

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