Beim Thema Waffenlieferungen wird Habeck emotional: “Wer nichts tut, beteiligt sich am Töten”

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#Habeck #Waffenlieferungen #Ukraine

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich vor der Bundestags-Debatte über einen Antrag zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine in einer emotionalen Videobotschaft erneut für diese ausgesprochen. Der Grünen-Politiker stellte klar, warum er eine militärische Unterstützung der Ukraine für richtig hält.

„Ich glaube, sich nicht dafür zu entscheiden, legt größere Schuld auf einen. Aber Schuld legt es auch jeden Fall auf einen. Selbst, wenn man nichts tut, beteiligt man sich am Töten. Ich glaube in der Situation, wo die ukrainischen Menschen um ihr Leben kämpfen, gegen Vergewaltigung, sich schützen müssen vor Erschießungen und Massakern, muss man sie mit Waffen unterstützen.“
Sichtlich berührt erzählte Habeck außerdem von Erlebnissen, die er während seines Besuchs in der Ukraine im letzten Jahr gemacht hatte:

„Ich war im Donbass und in Mariupol. Und vor allem ein Abend in Mariupol geht mir nicht aus dem Kopf, weil die Orte, an denen ich war, das Hotel, in dem ich übernachtet habe, mittlerweile zerstört ist. Ich erinnere mich an einen Morgen, wie ich rausgegangen bin aus dem Hotel, an das Asowsche Meer. Hellblaues Wasser, Angler standen dort früh am Morgen und ich sehe die Menschen: Ich sehe den Kellner, der uns damals bedient habe und frage mich, ob er wohl noch lebt, ich denke an die Angler und frage mich, ob sie jetzt im Bunker im Stahlwerk sind, oder ob sie schon ermordet wurden. Ob sie geflohen sind, ob sie gestorben sind.“

Die Ampel-Fraktionen und die Union wollen am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag zur Unterstützung der Ukraine im Bundestag verabschieden. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, der Ukraine auch mit militärischem Material beizustehen – einschließlich schwerer Waffen. Der Beschluss hat keinen rechtlich bindenden Charakter für die Regierung.

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