Björn Höcke und die Gefahr seiner Rhetorik

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Der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke steht wegen der Verwendung einer Nazi-Parole vor Gericht. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Merseburg soll er eine SA-Parole zitiert haben, was den Vorwurf der Volksverhetzung nach sich zieht. Höcke wird vorgeworfen, Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet zu haben. Prof. Berit Tottmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum, hat seine rhetorischen Strategien analysiert. Der ehemalige Geschichtslehrer Höcke gebe sich gerne intellektuell und wisse um die Wirkung seiner Worte, was ihm in seiner politischen Karriere strategische Vorteile verschafft habe. Auch das Wort „Volk“ nehme in Höckes Sprachgebrauch einen hohen Stellenwert ein, so Prof. Tottmann. Es sei ein Begriff, den er konsequent verwende, um rechtsextreme Netzwerke zu knüpfen und die gefährliche Idee einer homogenen, überlegenen „Volksgemeinschaft" zu propagieren. Auch in seinem Buch wählt er seine Worte bewusst und bedient sich mit Aussagen zur „wohltemperierten Grausamkeit" einer Sprache, die zum Handeln gegen den Anderen aufruft und nicht selten mit Gewaltphantasien verbunden ist. Die Diskussion über den Umgang mit Rechtsextremisten in der Öffentlichkeit und in den Medien ist aktueller denn je. Prof. Trottmann betonte: „Dieses Jahr sind einige gute Dinge passiert und dazu zähle ich vor allem die überwältigenden Proteste gegen die AfD und dazu zähle ich auch den Prozess gegen Höcke.“

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