Carlo Masala gibt Kriegsprognose und analysiert Putins Winter-Kalkül

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#russland #ukraine
Sechs Monate dauert Putins Angriffskrieg in der Ukraine bereits an. Militärexperte Carlo Masala glaubt nicht an ein rasches Ende des Krieges und erklärt, welches Kalkül der Kreml im Winter verfolgen wird.

Russland verzeichnet enorme Verluste unter seinen Soldaten, während die ukrainische Armee im Süden punktuell eine Gegenoffensive gestartet hat. Der Militärexperte und Professor an der Universität der Bundeswehr in München, Carlo Masala, glaubt jedoch nicht an ein schnelles Kriegsende: „Ich glaube, so wie es momentan aussieht, dass wir mit dem Konflikt noch eine ganze Zeit weiterleben werden müssen, dass er nicht im Oktober oder Ende des Jahres beendet sein wird“.

Wenn die Ukraine in der Lage sei, die Russen zurückzudrängen und deswegen die Russen an den Verhandlungstisch gehen, dann wäre dies schon ein Gewinn für die Ukraine, so Masala.

Ein Waffenstillstand im Herbst wäre für den Militärexperten unter einem Vorwand denkbar: So könnte die russische Föderation eine Art Waffenstillstand anbieten, um eine taktische Erholungspause einzulegen. Denn im Herbst könnte der Boden so schlammig sein, dass größere Operationsführungen mit Fahrzeugen nicht mehr möglich seien, so Masala.

Auch spekuliere Putin darauf, dass die europäischen Staaten kriegsmüde werden: Die explodierenden Gaspreise sollen die Regierungen dazu verleiten, die Unterstützung für die Ukraine einzustellen, sagt Masala. Mit Blick auf das Schlachtfeld glaubt der Militärexperte, dass der Konflikt in der einen oder anderen Art und Weise noch lange weitergehen wird.

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