CDU-Veteran zerlegt Grünen-Wirtschaftspolitik

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Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ist wegen der Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland besorgt. Er fordert Technologie-Offenheit statt ideologischer Vorgaben.

Koch beklagte im Gespräch mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“: „Ich sehe im Augenblick in der Politik zu viele Stellen, wo jeder erklärt, warum man dies und jenes nicht braucht. Dort heißt es dann: Wasserstoff werde nicht für den großen Bedarf der Wirtschaft gebraucht, weil der ist ja bei der Herstellung zu teuer. Kernfusion mache gar keinen Sinn, weil da wird ja mehr Energie eingesetzt als herauskommt. Das sind alles Argumente auf dem Niveau von Kaiser Wilhelm beim Betreten des ersten Zuges unter dem Motto: ,Ich bevorzuge das Pferd.‘“
Dabei könne niemand voraussagen, wie die Welt sich entwickeln werde und was letztendlich am besten sei. “Keine Regierung weiß, wie 2035 die Welt aussehen wird. Aber wir haben in Deutschland eine Regierung, die gesagt hat, dass nur Strom in Zukunft zur Kraftnutzung und zum Betrieb von Anlagen in Deutschland eingesetzt werden darf. ,Alles ist Strom', das ist die These von Herrn Graichen und allen, die da jahrelang darüber gebrütet haben.“

Das sei aber nur eine Meinung und nicht das Ergebnis rationaler Überlegung für die Zukunft. „Das ist die Diktatur einer bestimmten Position und das macht die Wirtschaft weniger wettbewerbsfähig, weil der ganze Wettlauf um CCS, also das Einsparen von Carbon, und der ganze Wettlauf um billigeren Wasserstoff und um andere Speichermöglichkeiten von Wasserstoff an allen anderen Plätzen der Welt stattfindet, aber nicht in Deutschland. Das wird zu einem Problem der Wettbewerbsfähigkeit.“
Die Behauptung, es gebe nur einen Weg, sei aus zwei Gründen gefährlich, so der CDU-Politiker: “Erstens besteht das Risiko, dass man mit diesem Weg nicht zum Ziel kommt und scheitert. Das vielleicht größere Problem ist aber, dass es ein deutscher Sonderweg ist. Alle anderen versuchen alle anderen Wege. Also wenn wir mit unserem Weg scheitern, werden alle anderen uns Techniken anbieten können, mit denen wir dann unsere Probleme lösen können. Aber wir selbst haben uns aus dieser Welt verabschiedet."

Das gesamte Interview sehen Sie hier:

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