Deutschland ertrinkt bald in Flüssiggas – und das wird sündhaft teuer

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Seit vergangenem Jahr reisen Minister wie Robert Habeck um die Welt, um neue Lieferanten für Gas ausfindig machen. Statt durch Pipelines aus Russland soll der Rohstoff in flüssigem Zustand als LNG per Schiff aus dem Westen oder Mittleren Osten kommen. Seitdem werden die notwendigen Terminals für LNG-Tanker gebaut. Die Flüssiggas-Importe tragen bereits einen Anteil von sieben Prozent an der Gasversorgung in Deutschland – Tendenz stark steigend.
Inzwischen wird manchem jedoch mulmig angesichts des absehbaren Überangebots und des Preises. Bill Hare, Chef des Klimadatenanbieters Climate Analytics, sagte gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“, die Welt sei beim Versuch, die Lücke, die das fehlende russische Gas reißt, zu schließen, „über das Ziel hinausgeschossen“. Das Volumen der Importkapazitäten, die derzeit in Europa geschaffen werden, übertreffe bei weitem den Bedarf.
Und es stimmt: Die bestehenden und für die nächsten Jahre zusätzlich geplanten LNG-Terminals sind mehr als genug, um den Bedarf Deutschlands zu decken. Die Menge der früheren Gasimporte über russische Pipelines wird bei weitem übertroffen. Für Krisenzeiten gedacht, dürften die Importkapazitäten, geschätzt auf bald 77 Milliarden Kubikmeter pro Jahr, in Kürze mehr liefern als verbraucht wird.
Falls alle Pläne unverändert in die Praxis umgesetzt werden, ertrinken Deutschland und Europa demnächst in Flüssiggas. Bis 2030 entstehen Kapazitäten für 400 Milliarden Kubikmeter pro Jahr, so das Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). Der gesamte Bedarf der Europäischen Union betrug demnach 2019 ganze 413 Milliarden Kubikmeter. Nur gut die Hälfte davon stammte aus Russland und wird nun nicht mehr geliefert.

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