Die Grünen profitieren von einem besonderen Wähler-Effekt

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Die Bundestagswahl 2021 hat einen tiefen Generationenunterschied bei den Wählern offenbart. Eine aktuelle Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, von welchem besonderen Effekt die Grünen profitieren.

Die Bundestagswahl 2021 hat den Wandel des politischen Klimas in Deutschland deutlich gemacht. Nach 16 Jahren CDU-Kanzlerschaft wurde die SPD stärkste Kraft und Olaf Scholz übernahm das Kanzleramt. Interessanterweise zeigten sich deutliche Unterschiede im Wahlverhalten der jüngeren und älteren Bevölkerung. Während ältere Wähler eher SPD und CDU bevorzugten, tendierten jüngere Wähler, insbesondere die unter 30-Jährigen, eher zu FDP und Grünen.
Genau diesem Unterschied widmete sich eine kürzlich durchgeführte Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Grünen können auf einen Effekt bauen, der bei anderen Parteien weniger ausgeprägt oder gar nicht vorhanden ist.

Während 24 Prozent der jüngsten Wähler ihre Stimme den Grünen gaben, waren es bei den über 70-Jährigen nur 6,6 Prozent. Umgekehrt bei der CDU: Bei den über 70-Jährigen lag der Stimmenanteil der Partei 2021 bei 38,4 Prozent, bei den 18- bis 24-Jährigen aber nur bei 10,8 Prozent. Damit erzielte die CDU in der Gruppe der Älteren ein überdurchschnittliches Wahlergebnis.
Neben dem Alterseffekt identifizierte die Studie jedoch einen zweiten entscheidenden Faktor für den Erfolg der Grünen: den sogenannten Kohorteneffekt. Dieser beschreibt, wie ganze Generationen durch bestimmte Ereignisse oder Erfahrungen geprägt werden, die dann ihre Wahlpräferenzen über lange Zeiträume beeinflussen. Für die Grünen bedeutet das: Einmal gewonnene Wähler bleiben der Partei über Jahrzehnte hinweg treu. So haben beispielsweise die 25- bis 34-Jährigen in den 1980ern überdurchschnittlich grün gewählt. Ein Jahrzehnt später stieg der Anteil der Grünen in dieser Altersgruppe – jetzt 35 bis 44 Jahre alt – weiter an.

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