Dokumente offenbaren den katastrophalen Zustand der Putin-Truppen

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Die Nachrichtenagentur Reuters hat in der ukrainischen Stadt Balakliya im Gebiet Charkiw eine Vielzahl von Dokumenten gefunden, die die russische Armee offenbar dort zurückließ. Die Dokumente deuten einmal mehr auf den desolaten Zustand von Moskaus Truppen hin.

Die Papiere, die wohl bereits seit September in einem verlassenen russischen Gefechtsstand lagern, belegen einmal mehr den desolaten Zustand, in dem sich Moskaus Truppen derzeit befinden. So geht daraus hervor, dass die dort stationierten Einheiten stark unterbesetzt waren. Dafür waren die hohe Anzahl an verletzten oder getöteten Soldaten und die Wehrdienstverweigerung vieler Russen verantwortlich.

Reuters zufolge sollen zwei Einheiten, welche ein Sechstel der gesamten russischen Truppe ausmachen, mit nur 20 Prozent ihrer vollen Stärke operiert haben. So soll ein Kampfbataillon nur zu 19,6 Prozent und eine Reserveeinheit nur zu 23 Prozent einsatzbereit gewesen sein, fassen auch die Analysten der US-Denkfabrik „Institute for the Study of War“ die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.
Aus den Dokumenten geht außerdem hervor, wie chaotisch Russlands Rückzug aus dem Nordosten der Ukraine im September ablief. So berichtet Reuters, die russischen Streitkräfte hätten, Wochen vor der Niederlage, mit der Überwachung von Gebieten und der elektronischen Kriegsführung große Probleme gehabt. Demnach seien handelsübliche Drohnen von kaum ausgebildeten Soldaten geflogen worden und ihre Ausrüstung zur Störung der ukrainischen Kommunikation sei oft nicht einsatzfähig gewesen. 

Auch herrschte innerhalb der in Balakliya stationierten Einheiten eine miserable Stimmung: Ein russischer Offizier beschreibt gegenüber Reuters, dass ein bedrohliches Gefühl von der Armeeführung ausgehe. Gut vorbereitet hat sich der russische Offizier nicht gefühlt: „Es ist ein Roulette-Spiel. Entweder man hat Glück oder man hat Pech. Die Schläge können überall landen“.
Weiter berichtet Reuters, aus den Personallisten gehe hervor, dass auch Wehrpflichtige aus der von Russland kontrollierten ukrainischen Region Luhansk an der Seite der russischen Männer gekämpft hätten. Dies zeigt, dass Russland aufgrund der massiven Unterbesetzung aus den annektierten Gebieten Personal rekrutieren musste.

Und noch etwas fand Reuters in dem russischen Stützpunkt in Balakliya: Die Reporter entdeckten Flugblätter, welche vor dem Abstieg der Ukraine in die Naziherrschaft warnten, sollten sich die Besatzer zurückziehen. 
 Weiter berichtet Reuters, dass aus einer im Bunker von Balakliya gefundenen Tabelle hervorgehe, dass ein typischer russischer Unteroffizier ein monatliches Gehalt von umgerechnet 3.252 Euro plus Zulagen erhalte. Ein Unteroffizier der Separatisten würde hingegen nur 1.467 Euro bekommen, 
Der Kreml oder das russische Verteidigungsministerium wolle sich nicht zu den Entdeckungen in Balakliya äußern, so Reuters. Die russische Regierung erklärt jedoch immer wieder, dass sein Militär über alles verfüge, was es für den Krieg benötige.

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