Erdbeben in Türkei macht Mann zum Schutzengel einer ganzen Familie

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Salih Dorul lächelt erschöpft, aber glücklich in die Kamera. Eine Rettungskraft zeigt lachend den Daumen nach oben. Alles ist gut gegangen. Ein glücklicher Zufall hat den 40-Jährigen zum Schutzengel einer Familie gemacht.

Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien wollte Salih helfen. In Kahramanmaras stand er an einem Trümmerhaufen, der einmal ein Haus war. Die Rettungskräfte hatten ihre Suche hier längst beendet. Dann hört er etwas.
„Ich stand nur zufällig dort…dann habe ich Rufe aus der Tiefe gehört…ich habe zurückgerufen und tatsächlich waren da Stimmen…habe sofort Rettungskräfte hier hin alarmiert…haben gesucht und die Familie entdeckt,“ schildert er die entscheidenden Momente.

Nach mehreren Stunden gelang es am späten Freitagabend, eine Mutter und ihre beiden 11 und 15 Jahre alten Töchter mit Knochenbrüchen und geschwächt zu retten. Unglaubliche 112 Stunden hatten die drei Verschütteten in völliger Dunkelheit ausgeharrt, bis sie unter dem Jubel der Bevölkerung befreit werden konnten. Die 15-Jährige erkannte die Stimme von Salih Dorul, ergriff seine Hand und bat ihn, sie ins Krankenhaus zu begleiten. Das tat er dann auch und filmte die Fahrt im Krankenwagen mit seinem Handy. Im Krankenhaus kamen dem Retter und der Familie dann die Tränen. Doch bei aller Freude gibt es auch eine traurige Nachricht: Der Vater der Familie konnte nur noch tot geborgen werden.
Es sind gerade diese Wunder, die die Menschen trotz des großen Leids und der immer wieder geborgenen Toten dazu bewegen, die Suche und die Hoffnung nicht aufzugeben und weiter nach Verschütteten zu suchen. Denn obwohl die Experten kaum noch Chancen sehen, Überlebende zu finden, geschieht genau das auch am fünften Tag nach der Katastrophe immer wieder.

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