Erreichen Putins Hinterland: Das steckt hinter der neuen Mega-Reichweite der Ukrainer

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Ukrainische Drohnen haben am frühen Dienstag zum ersten Mal seit Beginn der Invasion die russische Region Tatarstan angegriffen und Ziele getroffen, darunter eine Raffinerie, die fast 1.500 Kilometer von der Grenze zwischen den beiden Ländern entfernt liegt.

Lokalen Medienberichten zufolge trafen die Drohnen Ziele in den Städten Jelabuga und Nischnekamsk.
Die Treffer markieren einen wichtigen Wendepunkt in der Fähigkeit der Ukraine, Angriffe mit großer Reichweite weit ins russische Hinterland hinein durchzuführen, analysiert der renommierte US-Thinktank Institute for the Study of War (ISW). In diesem Jahr haben ukrainische Drohnenpiloten bereits mehrere groß angelegte Angriffe auf strategische Ziele in Russland geflogen. Aber noch nie so weit hinter der Grenze.
Dahinter steckt das Kalkül, die Versorgung Russlands mit militärischem Treibstoff zu unterbrechen und die Öleinnahmen zu stoppen, mit denen der Krieg gegen die Ukraine finanziert wird. Die Ukraine hofft, durch diese gezielten Angriffe die russische Treibstoffproduktion und damit die Kriegsfähigkeit Russlands nachhaltig und signifikant zu beeinträchtigen.
Dass die ukrainischen Treffer in Russland in jüngster Zeit und in den vergangenen Monaten die Schwächen der russischen Luftverteidigung aufgedeckt haben, sei jedoch trügerisch, sagt Militärexperte Ralph Thiele. „Die russische Luftverteidigung ist nach wie vor eine der besten der Welt.“ Allerdings sei es in einem so großen Land nicht möglich, den gesamten Luftraum lückenlos zu überwachen. „Das schaffen wir im viel kleineren Deutschland auch nicht.“

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