Ex-General erklärt russische Erfolge: „Eine wichtige Lektion in Sachen Krieg“

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Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine scheinen sich in dieser Woche – zumindest zum Teil – das Blatt gewendet zu haben. Russland hat mehrere Fortschritte erzielt, unter anderem die Einnahme von Lyman, einer taktisch wichtigen Stadt mit zentralen Eisenbahnverbindungen. Auch ist die russische Armee immer weiter an die Stadt Sjewjerodonezk vorgedrungen.

Für den australischen Ex-General Mick Ryan sind die russischen Fortschritte eine „wichtige Lektion“ im Ukraine-Krieg. Er beschreibt diese Woche als „wechselnde Gezeiten“.
„Es gibt Zeiten im Krieg, in denen der Feind trotz der größten Anstrengungen derjenigen, die sich ihm entgegenstellen, Erfolg hat. Meistens ist das unvorhersehbar, unabhängig von den bisherigen Ergebnissen.“
Sjewjerodonezk ist die letzte größere ukrainische Stadt in Luhansk, die noch in ukrainischer Hand ist. Die Einnahme der Stadt würde den Russen einen wichtigen Fortschritt bescheren. Die russischen Streitkräfte versuchen seit Wochen, dieses Gebiet zu erstürmen.
Aus dem aktuellen Kriegsverlauf kann Ryan drei wichtige Erkenntnisse ziehen:
1. „Aus Erfolgen kann man einiges lernen, aber niemals so viel wie aus Misserfolgen“
Die Russen hätten aus ihren früheren strategischen und taktischen Fehlern, besonders während der Kämpfe um Kiew, gelernt. Anstatt einer breiten Front hätten sie wichtige Truppen auf einen kleineren Teil der Ukraine konzentriert. Zudem hätten sie sich langsamer bewegt als zuvor, um Kräfte zu sparen und die Logistik nicht zu überfordern.
2. Es kann nicht von den Ukrainern erwartet werden, dass sie jeden Kampf gewinnen.
Ryan geht davon aus, dass sich bei den Ukrainern eine gewisse „Müdigkeit“ eingestellt hat, obwohl sie weiter ihr Land verteidigen. Zahlen über die wahrhaftigen Verluste der ukrainischen Armee seien unklar, auch würden sie an mehreren kleineren Fronten im Osten kämpfen und nicht bei jedem Kampf gleichermaßen stark auftreten können.
3. Der Krieg im Osten der Ukraine ist zerstörerisch, brutal und noch lange nicht vorbei.
Beide Seiten seien noch lange nicht erschöpft und hätten den Willen, die Kraft und die Logistik, diesen Krieg noch einige Zeit weiterzuführen, so der Ex-General. Auch wenn die Ukraine taktisch und strategisch besser standhalten konnte als gedacht, hätten die Russen bislang nicht angedeutet, sich zurückzuziehen.
Trotzdem mahnt Ryan bei der Vorhersage eines Kriegsendes vorsichtig zu sein. „Wechslende Gezeiten“ seien normale Elemente eines Krieges.

12 Comments

  • Der “Wertewesten” will sich so langsam an den nächsten **Gesichtsverlust** gewöhnen, jetzt fangen sie damit an sich ihr Dilemma schön zu reden 🤣🤣🤣

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