Flüchtlinge überleben 14 Tage auf Schiffsruder und landen im falschen Land

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14 Tage lang harrten vier Nigerianer auf dem Schiffsruder eines Frachters aus, um aus ihrem Land zu flüchten. Ursprünglich wollten sie nach Europa. Doch sie landeten ganz woanders – vier Tage zuvor war ihnen die Nahrung ausgegangen.

Es ist eine unglaubliche Geschichte. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sind vier Männer aus Nigeria 14 Tage auf dem Steuerruder eines Frachtschiffes mitgefahren. Über 5600 Kilometer legten sie so zurück. Aus Westafrika nach Brasilien.
Den Männern wurde ursprünglich gesagt, dass das Schiff aus Nigeria in Westafrika nach Europa fahren würde. Dies stelle sich aber als Fehlinformation heraus. Diesen Fehler bemerkten die vier blinden Passagiere jedoch erst, als sie am Dienstag von der brasilianischen Küstenwache gerettet wurden. Jetzt sind die Männer in der brasilianischen Metropole São Paolo angekommen.

Bereits nach zehn Tagen sei den beiden Männern das Trinkwasser ausgegangen. Sie hätten dann das salzige Meerwasser getrunken, berichten sie. Einer von ihnen wendet sich jetzt an die brasilianische Regierung: „Ich bete, dass die brasilianische Regierung Mitleid mit mir hat.“
Eine Flutkatastrophe habe ihre Farm zerstört, berichtet einer der Männer. Die schlechte wirtschaftliche und politische Situation in Nigeria habe sie nun zur Flucht bewegt, erzählen sie.

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