Forscher rätseln über Herkunft – mysteriöses Wrack aus 19. Jahrhundert angespült

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Ein Schiffswrack, das aus dem 19. Jahrhundert stammen soll, wurde an die Küste der kanadischen Atlantikprovinz Neufundland gespült. Nicht nur Schaulustige begutachten die Trümmer – auch Archäologen wurden angelockt, die die mysteriöse Vergangenheit des Schiffes erforschen wollen.

Diese wollen Teile des 30 Meter langen Schiffes bergen, bevor es die Gezeiten wieder in die Tiefen des Ozeans zurücktreiben. Bisher konnten sie Holzplanken, Metallummantelungen des Kiels und andere Teile bergen, um sie im Labor zu analysieren. Der Archäologe Jamie Brake sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz: „Wir hoffen, die Holzart und das Alter des Holzes sowie die Beschaffenheit des Metalls bestimmen zu können. Diese Dinge werden uns Hinweise auf das Alter und die Herkunft des Schiffes geben“. Bis die Ergebnisse der Labortests vorliegen, werde es allerdings noch Monate dauern, so Brake.

Die Küste des J. T. Cheeseman Provincial Park an der Südwestspitze von Neufundland ist bekannt für seine zahlreichen flachen Felsen im Wasser. Diese wurden im Laufe der Jahrhunderte vielen Schiffen zum Verhängnis.
Nach Angaben des neufundländischen Amtes für Archäologie sind alte Schiffswracks in dieser Region keine Seltenheit, ihre Zahl geht in die Tausende. Es wird vermutet, dass der Hurrikan Fiona, der im September 2022 die kanadische Atlantikküste schwer traf, das Schiff vom Meeresboden gelöst haben könnte.

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