Heil schickt Ukraine-Flüchtlingen brisanten Brief: „Nehmen auch Sie eine Arbeit auf“

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich mit einem brisanten Brief an ukrainische Flüchtlinge in Deutschland gewandt. Darin fordert er die Betroffenen auf, sich aktiv um Arbeit zu bemühen.

Heil begründet die Aufforderung in seinem Brief damit, dass die Geflüchteten, die durch die Jobcenter betreut werden, ihre Hilfsbedürftigkeit „beenden bzw. verringern“ sollen. Zurzeit leben rund 1,1 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland.
„Seit Ausbruch des Krieges sind bereits 160.000 ukrainische Staatsangehörige in Deutschland in Beschäftigung gekommen. Nehmen auch Sie eine Arbeit auf! Auf der Arbeit lernen Sie Kolleginnen und Kollegen kennen, Sie können Ihr Deutsch und Ihre Kompetenzen verbessern sowie Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sammeln", schreibt der Bundesarbeitsminister.
Die Flüchtlinge werden in dem Schreiben daran erinnert, die zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen zur Arbeitsmarktintegration zu nutzen, gleichzeitig wurde aber klargestellt, dass eine Arbeitsaufnahme erwartet und für alle Beteiligten vorteilhaft sei.
Im Oktober des vergangenen Jahres hatte Heil den sogenannten „Job-Turbo“ mit der Bundesagentur für Arbeit initiiert, um auf die Kritik zu reagieren, dass trotz Abschluss von Integrationskursen durch etwa 100.000 ukrainische Flüchtlinge nur 17 Prozent von ihnen eine Anstellung gefunden hatten.
In dem Brief werden die Flüchtlinge aufgefordert, sich nicht nur auf die Angebote der Jobcenter zu verlassen, sondern auch selbst nach Jobs zu suchen, die nicht unbedingt ihren bisherigen Berufserfahrungen entsprechen. Dies könne die Chancen auf eine bessere zukünftige Beschäftigung deutlich erhöhen, da der Einstieg auf dem deutschen Arbeitsmarkt „nicht immer im angestrebten Beruf möglich“ sei.

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