Höhenflug der AfD offenbart einen großen Irrtum der Wissenschaft

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In einigen Umfragen ist sie bereits zweitstärkste Kraft in Deutschland: Die AfD befindet sich derzeit im ungebremsten Höhenflug. Die Union allerdings kann von den Streitereien zwischen SPD, Grünen und FDP bisher kaum profitieren. Wie kommt es dazu?

In einigen Umfragen schon zweitstärkste Kraft, scheint die AfD ihren Höhenflug immer weiter fortzusetzen. Interessant: Die Partei erreichte während der Regierungszeit der Großen Koalition zu keinem Zeitpunkt bundesweit so hohe Werte wie aktuell.

Politikwissenschaften und politische Beobachter sind sich allerdings einig, dass vor allem in Zeiten einer GroKo aus Union und SPD das politische Gleichgewicht schwächelt und die Ränder gestärkt werden. Wie kommt es also, dass die Rechtspopulisten derzeit so sehr triumphieren? Ist die Wissenschaft einem Irrtum aufgesessen?

Möglich ist, dass die Stärke der AfD auch eine Folge der Stagnation der Union ist. Denn dese kann von den Streitereien zwischen SPD, Grünen und FDP bisher kaum profitieren. Sie liegt in Umfragen unverändert bei knapp unter 30 Prozent.

Ein entscheidender Grund dafür ist offenbar die Wahrnehmung der Menschen im Land. Wie das Meinungsforschungsinstitut forsa schreibt, nehmen viele Deutsche CDU und CSU auch nach eineinhalb Jahren in der Opposition nicht als ansprechende Alternative zur Koalition wahr.

Und das, obwohl die Ampel-Parteien zum Teil deutlich an Rückhalt verloren haben. Der Anteil der Wahlberechtigten, die der SPD am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, lag im Januar 2022 bei 19 Prozent. Im Mai 2023 waren es nur noch 10 Prozent.

Nur acht Prozent der Befragten sahen die meiste politische Kompetenz bei den Grünen. Die Union konnte ihren Kompetenzwert seit Januar 2022 zwar steigern. Damals lag er bei acht Prozent, seit Februar 2023 sind es 13. Von einem Höhenflug kann aber nicht die Rede sein.

Dass CDU und CSU von den Befragten weniger Rückhalt bekommen als erwartet, liegt auch am Partei- und Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz. Die Zahlen von forsa zeigen zwar, dass die Vertrauenswerte für Olaf Scholz seit März 2022 gesunken sind. Damals lag er bei 53 von 100 Punkten, Anfang Juni 2023 waren es nur noch 40 Punkte. Merz steht ihm aber in nichts nach. Im vergangenen Frühjahr lag er bei 40 Punkten, aktuell sind es noch 34.

Und auch als möglicher Bundeskanzler ist der CDU-Chef eher mäßig beliebt. Zumindest im Vergleich zu Olaf Scholz. Merz kommt nicht über den Zustimmungswert von 23 Prozent hinaus. Scholz liegt mit 26 Prozent immer noch knapp darüber.

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