Hyalomma-Zecken: Die fiesen Blutsauger verfolgen ihre Opfer sogar

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Zecken lauern im Gras, saugen Blut und können gefährliche Erreger übertragen. Dabei dringen immer neue Arten der Spinnentiere in Deutschland vor. Der Klimawandel kommt den Krabbeltieren entgegen. Auch Tropenzecken der Gattung Hyalomma tauchen immer wieder auf.
Sie werden durch Zugvögel in Deutschland eingetragen. Mit zunehmend trockenen, warmen Sommern können diese Zecken nach Angaben von Forschern hierzulande zu einem Stammgast werden. Tropenarten wie die Hyalomma können gefährliche Krankheitserreger wie etwa das Zecken-Fleckfieber übertragen.
Im Gegensatz zu unseren heimischen Arten, warten die Hyalomma-Zecken nicht auf einen Wirt, sondern gehen aktiv auf die Jagd. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Die Zecken können mit ihren Augen Opfer in einer Entfernung von bis zu zehn Metern erkennen. Mit ihren langen Beinen verfolgen die Blutsauger ihre Wirte dann über mehrere hundert Meter hinweg.
Da die Hyalomma-Zecken zudem fünfmal so groß sind wie die heimischen Arten, saugen sie auch deutlich mehr Blut – bis zu acht Milliliter sollen die Räuber aufnehmen können.
Neben dem Zecken-Fleckfieber können die Hyalomma-Zecken auch das Krim-Kongo-Fieber-Virus übertragen. Das RNA-Virus löst eine Infektionskrankheit aus, die beim Menschen unter anderem zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen sowie neurologische und Magen-Darm-Beschwerden verursacht. 
Je nach Virusstamm überleben zwischen zwei und 50 Prozent der infizierten das Krim-Kongo-Fieber nicht. Die Todesursache ist in der Regel ein Multiorganversagen.

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