Jens Spahn: „Die Wahrheit ist: Wir sind eher den schwedischen Weg gegangen“

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#Corona #Spahn #Deutschland
Der schwedische Corona-Weg wird häufig als einzigartig betrachtet. Er wird gerne als Gegenstück zum deutschen Umgang mit der Pandemie herangezogen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine bemerkenswerte Aussage zum Thema Schweden und Corona gemacht.

Auf der sozialen Plattform Jodel stellte sich Spahn den Fragen der User. Auf die Frage, ob Schweden mit der anvisierten Herdenimmunität den besseren oder schlechteren Weg gewählt habe, sagte Spahn: „Schweden hat jedenfalls einen ganz eigenen Weg gewählt – auch mit vielen Risiken gerade für die Älteren. Mit am Anfang jedenfalls auch hohen Todeszahlen bei Pflegebedürftigen, bei den ganz besonders Älteren. Aber: Die Wahrheit ist auch: Wir in Deutschland sind ja eher den schwedischen als den spanischen Weg gegangen.

Klar, es habe Einschränkungen gegeben und gebe noch welche. Aber verglichen mit Spanien, wo Militär auf der Straße gewesen sei; wo die Menschen nur mit Passierschein eine halbe Stunde am Tag raus durften; verglichen damit „haben wir doch einen deutlich anderen Weg wählen können“. Diesen Weg habe Deutschland wählen können, weil die „meisten Deutschen von sich aus gegenseitig aufeinander aufpassen“ und sich an die Regeln halten würden, so Spahn. Je mehr Leute wir das selber eigenverantwortlich regeln, desto weniger staatliche Maßnahmen brauche es. „Und das ist übrigens der schwedische Weg: auf Eigenverantwortung setzen.“

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