Jetzt formt Gazprom seine eigene Einheit für den Ukraine-Krieg

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Der Energieriese Gazprom baut über seine Tochter Gazprom Neft eine private Einheit für den Krieg in der Ukraine auf. Das berichtet die US-Denkfabrik „Institute for the Study of War“ (ISW) unter Berufung auf russische Militärblogger. Demnach rekrutiert das Unternehmen mit Erlaubnis des Kreml bereits Männer für den Kampf in den besetzten Gebieten der Region Donezk.
Der Hintergrund: Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehen aufgrund seiner blutigen Kriegstaktik allmählich die Soldaten aus. Er hat Schwierigkeiten, die ohnehin geringe Offensivkraft der russischen regulären Armee aufrecht zu erhalten. Dies wäre besonders nötig, wenn es den Russen gelingen sollte, die seit Monaten hart umkämpfte Stadt Bachmut einzunehmen.
Die Militärblogger berichten, dass Gazprom Neft den Einwohnern der Stadt Donezk 400.000 Rubel (etwa 5000 Euro) und zusätzliche Boni für den Eintritt in ihr Freiwilligen-Bataillon anbieten. Das sei doppelt so viel wie der Sold, den die Söldnergruppe Wagner anbiete. Mit den Prämien könne ein Gazprom-Kämpfer auf rund 7500 Euro im Monat kommen, heißt es. Damit tritt die Gazprom-Truppe in direkte Rekrutierungskonkurrenz zu Wagner.

Der ukrainische Präsident Selenskyj verteidigte die Entscheidung, seine Truppen weiter in Bachmut zu lassen. In Russlands Krieg gegen sein Land sei Bachmut von entscheidender strategischer Bedeutung, sagte Selenskyj am Mittwochabend (Ortszeit) in einem exklusiven Interview des US-Fernsehsenders CNN.
„Nach Bachmut könnten sie weitergehen. Sie könnten nach Kramatorsk gehen, nach Slowjansk“, sagte Selenskyj mit Blick auf die russischen Angreifer. Sollte Bachmut fallen, sei den Russen der Weg in andere Landesteile offen, sagte Selenskyj. „Deswegen stehen unsere Jungs dort.“

In den USA erwarten Geheimdienste, dass Putin sich auf einen längeren Krieg gegen die Ukraine einrichtet. „Wir gehen nicht davon aus, dass sich das russische Militär in diesem Jahr ausreichend erholt, um größere Gebietsgewinne zu erzielen“, sagte Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines bei einer Anhörung im Senat in Washington. Die Verlängerung des Krieges einschließlich möglicher Kampfpausen könnte sein bester verbleibender Weg sein, um die russischen strategischen Interessen in der Ukraine zu sichern – selbst wenn dies Jahre dauere.

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