Klatsche für Trump: Im Ranking aller US-Präsidenten belegt er den letzten Platz

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Mehr als 150 Wissenschaftler haben für die US-amerikanische Vereinigung für Politikwissenschaft (APSA) ein neues Ranking aller 46 Präsidenten der USA erstellt. Sie haben damit ermittelt, wer der beste US-Präsident bisher war.

Dazu bewerteten die Politik-Experten die Staatsoberhäupter auf einer Skala von 0 bis 100 danach, wie gut sie als Präsident waren – 100 ist gut, Null schlecht. Die Gesamtwerte jedes Präsidenten wurden gemittelt und dann in eine Rangfolge gebracht.
Der Amtsinhaber Joe Biden liegt in dem Ranking mit 62,66 Punkten im oberen Drittel auf dem 14. Platz. Seinen Vorgänger trifft es in der Experten-Befragung härter: Donald Trump landet mit 10,92 Punkten auf dem letzten Platz. Sogar Richard Nixon (Platz 35, 36,4 Punkte), der wegen der Watergate-Abhöraffäre aus dem Amt enthoben wurde, landet vor ihm.

Den ersten Platz, mit 93,87 Punkten, belegt Abraham Lincoln, der die Sklaverei in den USA abschaffte. Franklin D. Roosevelt belegt den zweiten Platz (90,83 Punkte). Er ist der einzige Präsident, der länger als zwei Wahlperioden im Amt war. Der erste US-Präsident, George Washington, landet mit 90,32 Punkten auf dem dritten Platz.
Eigentlich erfülle Bidens Amtszeit laut den Wissenschaftlern nicht die Kriterien, die eine Platzierung unter den Top 15 rechtfertige. Doch „Bidens wichtigste Errungenschaft könnte sein, dass er die Präsidentschaft vor Trump gerettet hat“, so einer der Wissenschaftler. Zudem habe sie Trumps Präsidentschaft dazu veranlasst, einige demokratische Präsidenten – Barack Obama (7.), Bill Clinton (12.) und Jimmy Carter (22.) – höher zu bewerten als in ihrer ersten Rangliste von 2015.

Die Initiatoren der Umfrage räumten ein, dass Akademiker aber tendenziell eher links eingestellt seien. Sie fügten weiter hinzu, dass sich dies allerdings seit den vorherigen Umfragen nicht geändert habe. Es scheint aber ein besonderes Augenmerk auf die politische Zugehörigkeit der Präsidenten zu geben und ob er Treue zu politischen und institutionellen Normen gezeigt hat, so die Wissenschaftler.
Auch spiegelt das Ranking nicht die aktuelle Lage im Land wider. Denn die Zustimmung für Biden und seine Arbeit in politischen Umfragen unter Wahlberechtigten ist derzeit sehr schlecht.

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