Klingbeil rügt die USA und warnt vor De-Industrialisierung

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SPD-Chef Lars Klingbeil hat US-Präsident Joe Biden und seine Regierung scharf für deren gegenwärtige Wirtschaftspolitik kritisiert. Er sehe „protektionistische Tendenzen“ und eine Industriepolitik, die „gegen uns“ ausgerichtet sei. Das sagte Klingbeil gegenüber „Welt“, nachdem er sich für drei Tage in Washington und New York für politische Gespräche aufgehalten hatte.

Die aktuelle Situation sei schwierig für Deutschland und Europa. Man wolle sich von Russland und China abnabeln, die Energiepreise seien hoch. Wirtschaftspolitische Schlagworte des größten Verbündeten wie „Buy American“ und „Made in America“ seien da nicht gut. Klingbeil befürchtet damit verbunden die Abwanderung der deutschen Industrie:

„Die Gefahr einer De-Industrialisierung in Deutschland ist real. Die Lieferketten sind stellenweise gebrochen, wir haben Fachkräftemangel und hohe Energiepreise. Deswegen treffen manche Unternehmen Investitionsentscheidungen gegen Deutschland“, so der SPD-Chef zu „Welt“. Markt und Staat müssten nun eng zusammenarbeiten.

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