Kritik: Habecks Heizungs-Plan geht „völlig an der Realität vorbei“

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In den Plänen der Ampel-Regierung, den Einbau von Gasheizungen ab 2024 zu verbieten, gibt es Ausnahmen. Etwa dann, wenn die Versorger bis spätestens 2030 Öko-Gas anbieten. In der „Bild“-Zeitung warnen kommunale Anbieter nun, dass dieser Plan so nicht umsetzbar sei.

Denn die Zeit für die Umstellung, so die Unternehmen, sei viel zu knapp. Um die Pläne umzusetzen, müsse etwa das Gasnetz umgebaut werden, was allein schon zwei bis drei Jahre dauere. Anschließend müsse dann die stabile Herstellung und Lieferung von Öko-Gas angegangen werden, was wiederum mehrere Jahre in Anspruch nehme. Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des „Verbandes kommunaler Unternehmen“ (VKU), Ingbert Liebing gegenüber „Bild“.

Er mahnt an, dass die Regelungen der Regierung „völlig an der Realität vorbei“ gingen und „kontraproduktiv“ seien.  Sie würden das Gegenteil bewirken: „Für uns sind sie eher ein Bremsklotz“, so Liebing weiter.
Ein weiterer Malus seien laut dem VKU-Hauptgeschäftsführer die Entschädigungspflichten, die Versorger treffen, wenn sie es trotz Ankündigung nicht schaffen, ab 2030 den Energieträger umzustellen. Denn dann müssten alle Haushalte entschädigt werden. Diese Entschädigungspflichten „führen dazu, dass so gut wie kein Versorger die Gasnetze weiter für Alternativen öffnen wird, weil die Finanzrisiken viel zu groß sind.“

Beim Umstieg auf Öko-Gas etwa fordert Liebing in der „Bild“-Zeitung daher „mehr Flexibilität“ anstelle von starren Jahreszahlen. Bevor das Gesetz am Mittwoch verabschiedet wird, wird Habecks Ministerium die Kritik der Versorger allerdings noch prüfen.

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