Lindner bekräftigt Kinderarmut-Aussage – und macht überraschenden Vorschlag

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Bundesfinanzminister Christian Lindner hat für seine Äußerungen zur Kinderarmut viel Kritik geerntet. Am Rande eines Bürgerdialogs in München überraschte der Bundesvorsitzende nun mit einem versöhnlichen Vorschlag.

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat für seine Äußerungen zur Kinderarmut viel Kritik geerntet. Vor allem die Grünen warfen dem FDP-Chef vor, die geplante Kindergrundsicherung gegen Integrationsmaßnahmen auszuspielen. Lindner wolle die besonders in Migrantenfamilien verbreitete Kinderarmut bekämpfen, indem er die Eltern möglichst schnell in Arbeit bringe. Familienministerin Lisa Paus forderte dagegen mehr Geld für Familien.

Am Rande eines Bürgerdialogs im Hotel Bayerischer Hof in München, wo sich Lindner auf Einladung von FDP-Urgestein Helmut Markwort den Fragen der Wählerinnen und Wähler stellte, überraschte der Bundesvorsitzende mit einem versöhnlichen Vorschlag.
„Wir können sehr schnell besser werden bei den Schulen. Wir setzen uns dafür ein, dass wir den Schulen, wo es besondere soziale Aufgaben gibt, mehr Mittel geben“, sagte Lindner FOCUS online. Außerdem wolle der Finanzminister Geld für eine bessere Ausstattung der Schulen und für Sozialarbeiter zur Verfügung stellen.

Den Streit mit Lisa Paus und deren Veto gegen sein Wachstumschancengesetz, das Unternehmer entlasten und die Wirtschaft ankurbeln soll, wollte Lindner nicht überdramatisieren. Harter politischer Streit gehöre zum Geschäft.
Markwort, Alterspräsident des Bayerischen Landtags, gab sich dagegen weniger versöhnlich. Der 86-Jährige sprach von Erpressung und forderte sogar die Entlassung der Familienministerin.

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