Marc Friedrich: „Bis 2050 wird halb Europa bankrott sein“

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Finanzexperte und Bestsellerautor Marc Friedrich sieht noch schwerere Zeiten auf die deutsche und europäische Wirtschaft zukommen.
Schon jetzt herrscht aktuell alles andere als Partystimmung. Besonders mit Blick auf den deutschen und europäischen Aktienmarkt sind viele Experten skeptisch. FOCUS online möchte von Friedrich wissen, ob sich Anleger an der Börse jetzt internationaler aufstellen müssen.

Der Finanzexperte sagt: „Ja, unbedingt. Für Deutschland und Europa bin ich short. Nicht nur wegen der Inkompetenz der Politik und der EU, sondern vor allem auch wegen der Demographie. In den nächsten zehn Jahren wird Deutschland sechs Millionen Arbeitsplätze nicht mehr besetzen können.“
Außerdem werde sich bis 2050 die Bevölkerung in Italien oder Spanien halbieren. „Da wird das ganze System zusammenkrachen. Das hat niemand auf dem Schirm. Bis 2050 wird halb Europa de facto bankrott sein. Das ist die tickende Zeitbombe im Hintergrund. Die Gemengelage sieht negativ aus, deshalb rate ich defensiv zu investieren. Und man sollte sich auf das schlimmste Szenario vorbereiten, in der Hoffnung, dass es nicht eintritt“, ist sich Friedrich sicher.

Wäre daher ein ETF auf den MSCI World zum Investieren noch die richtige Wahl? Friedrich verneint: „Ich würde keinen ETF auf den MSCI World mehr kaufen, das ist mir zu breit gestreut. Vor allem auch aufgrund des Klumpenrisikos durch das Übergewicht an wenigen, großen US-Tech-Aktien.“ Es gehe tatsächlich jetzt um Stock-Picking, Fonds-Picking, ETF-Picking. Friedrich erklärt: „Es gibt beispielsweise einen Oil & Gas ETF von iShares, der hat sich super entwickelt, während die ETFs auf die großen Indizes zuletzt natürlich nicht gut liefen.“

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