Mit den Kampfpanzern verfolgt der Westen in der Ukraine ein neues Ziel

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Der Konfliktforscher Hein Goemans stuft die Panzerlieferungen Deutschlands und der USA an die Ukraine als einen Wendepunkt des Krieges ein. „Mit dieser Entscheidung scheint der Westen den Rubikon überschritten zu haben.“ Das sagte der Professor für internationale Politik an der Universität Rochester im US-Staat New York der Deutschen Presse-Agentur. Und weiter: „Der Westen verfolgt nicht länger die Linie, dass die Ukraine nicht verlieren darf. Er verfolgt jetzt das Ziel, dass die Ukraine gewinnen muss.“ Das entschlossene und koordinierte Vorgehen der USA, Deutschlands und anderer westlicher Staaten sei auf jeden Fall die richtige Vorgehensweise, sagte Goemans. Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen räume jedem UN-Mitglied das Recht auf Selbstverteidigung ein. „Diejenigen, die vor einer “Eskalation" warnen und darum keine Leopard-2-Panzer in die Ukraine schicken wollten, scheinen dieses Recht einschränken zu wollen. Das wäre ein äußerst gefährlicher Präzedenzfall. Damit würde der Aggressor – Russland – bestätigt." Von den Drohungen, die Russland jetzt ausstoße, dürfe man sich nicht beeindrucken lassen, sagte Goemans. Die gemeinsame Panzer-Lieferung der Verbündeten sei nicht nur militärisch, sondern auch politisch von großer Bedeutung. Das Signal, das davon ausgehe, sei, dass Putin den Westen nicht spalten könne. Deutschland, die USA und andere Verbündete hatten am Mittwoch angekündigt, dass sie die Ukraine mit weit mehr als 100 Kampfpanzern westlicher Bauart unterstützen wollen. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte der Regierung in Kiew 14 Leopard-2-Panzer aus Bundeswehrbeständen zu.

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