Nach Befreiung fallen Kinder in Cherson Soldaten in die Arme

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Moskau hat am Mittwochabend den Rückzug seiner Truppen aus der südukrainischen Stadt Cherson angekündigt. Zwölf Ortschaften konnte die ukrainische Armee bereits auf dem Weg nach Cherson in der gleichnamigen Region zurückerobern. Die Bilder der Befreiung gehen dabei ans Herz.

Auf Videos in den sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie ukrainische Soldaten überschwinglich von Bewohnern begrüßt werden. Die Aufnahmen zeigen strahlende Kinder und Senioren, die ankommende Soldaten umarmen.

„Hier ist ein kurzer Clip von befreiten Ukrainern, die uns zum ersten Mal sehen“, schreibt Macer Gifford, ein britischer Soldat, der freiwillig für die Ukraine kämpft. Weiter schreibt er: „Wie die Hunderte von Menschen, denen wir begegnet sind, waren auch wir von Emotionen und Müdigkeit überwältigt. Wir haben hart und schnell gekämpft. Das ist das Ergebnis – glückliche Gesichter.“
Auf anderen Aufnahmen ist zu sehen, wie ukrainische Soldaten im befreiten Stanislaw die ukrainische Flagge hissen und zusammen mit der Bevölkerung die Nationalhymne singen.

Der ukrainische General Walerij Saluschny erklärte am Donnerstag, ukrainische Truppen hätten nach Kämpfen an der Front zwischen Petropawliwka und Noworaisk sechs Siedlungen zurückerobert. Sechs weitere Ortschaften wurden nach seinen Worten zwischen dem Ort Perwomaiske und Cherson eingenommen. Insgesamt habe die Ukraine damit mehr als 200 Quadratkilometer Gebiet zurückerobert. Am Abend meldete die Ukraine, dass die Truppen bereits den Vorort von Cherson erreicht hätten.

Der Abzug der russischen Armee aus Cherson war am Mittwoch auch Thema bei Moderator und Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow. Er begann seine Sendung mit einer grimmigen Bemerkung.

Im russischen Staats-TV betreiben kremlnahe Moderatoren und Experten nach wie vor Propaganda für den Ukraine-Krieg. Als die Moderatorin Olga Skabeyeva in einer Videoschalte aber von den Problemen der Russen an der Front erfährt, zeigt sich selbst die Propagandistin irritiert.

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