Nach der Impfung: Alkohol, Sport, Ibuprofen? Was tabu ist und was unbedenklich

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Die Zahl der Impfungen in Deutschland steigt wieder – vor allem bei den Booster-Impfungen. Gut 40 Prozent aller vollständig Geimpften haben bereits eine Auffrischungsdosis erhalten. Wir erklären Ihnen, wie sie sich nach einer Corona-Impfung verhalten sollten.
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Generell sollten Sie Ihren Körper nach der Impfung schonen und ihm eine Pause gönnen. Körperliche Anstrengungen und Stress sollten Sie vermeiden. Der Grund: Der Körper braucht Kraft und Zeit, um den Impfstoff zu verarbeiten.

Daher sollten sie für mindestens eine Woche keinen Sport betreiben und auch auf übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. Zwar hat Alkohol grundsätzlich keinen großen Einfluss auf den Immunschutz. Am Impftag selbst sollten Sie aber auf Alkohol verzichten, rät die Virologin Sandra Ciesek.

Es gebe demnach Hinweise, dass vor allem starker Alkoholkonsum die Fähigkeit des Körpers, eine Immunität aufzubauen, beeinträchtigen kann. Gegen eine geringe Menge Alkohol um den Impftermin herum ist aber nichts einzuwenden.

Außerdem raten Experten unmittelbar nach der Impfung auf das Rauchen zu verzichten. Genau wie Alkohol ist Nikotin ebenfalls ein Giftstoff. Solange Sie keine starke körperliche Arbeit ausüben, können Sie nach der Impfung selbstverständlich arbeiten. Merken Sie aber nach der Impfung Reaktionen wie Schlappheit, Kopfschmerzen oder Müdigkeit, sollten Sie Ihrem Körper eine Ruhepause gönnen und sich gegebenenfalls auch krankschreiben lassen.

Leiden Sie an derart heftigen Nebenwirkungen, dass Sie Schmerzmittel einnehmen möchten, können Sie dies tun. Laut Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung können Sie schmerzlindernde oder fiebersenkende Medikamente einnehmen – zum Beispiel Ibuprofen oder Paracetamol. Hierzu wird aber immer eine ärztliche Beratung empfohlen. Vor der Impfung schon Schmerzmittel prophylaktisch einzunehmen, davon rät das Robert-Koch-Institut jedoch ab.

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