Nachdem Grüne Flüchtlingslage als „machbar“ bezeichnet, wütet ihr Kollege gegen eigene Partei

Hier KLICKEN für mehr Informationen!

#grünen #asyl #deutschland

Die Asylpolitik wird zum Streitthema bei den Grünen. Denn während ihre Bundestagsfraktionsvorsitzende Katharina Dröge die Ansicht vertritt, die derzeitige Flüchtlingssituation in den Kommunen sei "herausfordernd, aber machbar", ist Parteikollege Matthias Schimpf anderer Meinung. Dröges Aussage zeige, dass diese offensichtlich von den täglichen Realitäten in den Kommunen wenig Kenntnis habe, so Schimpf. (Zitat) "Seit mehr als einem Jahr machen die Kommunen auf ihre Überforderung und die stetig steigenden Probleme aufmerksam." Die Flüchtlingsgipfel hätten keine Entlastung gebracht, merkt der Grünen-Politiker in einer Pressemitteilung an. Er ist als hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Landkreises Bergstraße in Hessen für Flüchtlinge zuständig.
Schimpf beschreibt eine prekäre Lage: Die Integration von Bleibeberechtigten finde aufgrund von Ressourcenmangel nicht statt. Es mangele an Unterkunftskapazitäten, Sprachkursen und Kita-Plätzen. Auch fehle Fachpersonal. Trotz Versprechungen aus Berlin gebe es keine schnelleren Asylverfahren und auch die Zahl von Rückführungen sei nicht gestiegen. Der Grünen-Kommunalpolitiker fordert eine Konzentration auf Personen mit realistischer Bleibeperspektive statt weiterer Diskussionen über Arbeitspflichten für Asylbewerber. Er kritisiert lange Verweildauern und zögerliche Abschiebungen, die illegale Migration begünstigten. Seit dem Flüchtlingsgipfel im Mai 2023 habe sich die Lage verschärft. Schimpf beklagt, dass die Kommunen anerkannten Asylbewerbern kein zeitnahes Integrationsangebot machen könnten. (Zitat) „Die derzeitige Situation sorgt dafür, dass die Kommunen anerkannten Asylbewerbern kein zeitnahes und planvolles Integrationsangebot machen können und stattdessen die Kommunen sich um alle Geflüchteten gleich schlecht kümmern," so Schimpf.

>