Neue Satellitenbilder enthüllen Putins Krim-Panik

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Satellitenbilder, die das kommerzielle Raumfahrtunternehmen Maxar Technologies der „Washington Post“ zur Verfügung gestellt hat, zeigen ein bisher unbekanntes komplexes Grabensystem auf der Halbinsel Krim.

Demnach habe Russland neue Verteidigungsanlagen gebaut, die sich über Kilometer erstrecken und vorrangig auf die Küstengebiete konzentrieren. Man habe die Gräben im Zick-Zack ausgehoben, damit Soldaten einen größeren Bereich zum Schießen hätten.
Laut „Washington Post“ seien die Anlagen ein Anzeichen dafür, dass Russland Angst habe, die 2014 annektierte Halbinsel an Kiews Truppen zu verlieren. Man befürchte demnach einen baldigen Angriff der Ukrainer. Ian Matveev, ein russischer Militäranalyst, erklärt: „Das russische Militär ist offenbar der Meinung, dass die Krim in naher Zukunft verteidigt werden muss“.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine militärische Führung hatten zuvor angekündigt, das gesamte von Russland besetzte Territorium einschließlich der Halbinsel wieder unter eigene Kontrolle zu bringen. Russlands Präsident Wladimir Putin hingegen erklärte, die Krim niemals aufzugeben. Matveev dazu in der „Washington Post“: „Für Putin ist die Krim eine heilige Kuh. Wenn etwas passiert, werden sofort Truppen zu dieser Verteidigungslinie geschickt.“
Immer wieder war von Seiten der Ukrainer zuletzt eine groß angelegte Frühjahrsoffensive angekündigt worden. Was Kiew allerdings genau vorhat und ob genügend Ressourcen bereitstehen, um einen möglichen Großangriff auf die Krim zu starten, darüber gibt es derzeit keine unabhängigen Informationen.

Die Krim gilt im Ukraine-Krieg als das größte Zünglein an der Waage. Die Halbinsel ist über eine enge, sumpfige Landbrücke mit dem Rest der Ukraine verbunden. Diese nutzt Russland unter anderem zur Stationierung von Artillerie und als Hafen ihrer Schwarzmeerflotte.
Das unebene Terrain könnte einen Vormarsch der Ukrainer zwar aufhalten. Gelingt es Kiews Truppen allerdings, die Versorgungswege abzuschneiden und auf der Krim eigene Artillerie zu stationieren, würde das Putins Armee vor immense Probleme stellen.
Indes haben hochrangige russische Beamte, darunter der frühere Präsident Dmitri Medwedew, bereits angedeutet, dass Moskau notfalls auch Atomwaffen einsetzen würde, um die Krim zu verteidigen.

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