Promi-Auswanderer rechnen mit Deutschland ab: „Weiß nicht, was mit diesem Volk passiert ist“

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Mallorca ist mit seinem mediterranen Klima und den traumhaften Stränden der Sehnsuchtsort vieler Deutscher. Caroline und Andreas Robens haben sich ihren Auswanderertraum auf der Insel erfüllt – und rechnen nun gnadenlos mit ihrer Heimat ab.

Wohnen, wo andere Urlaub machen. Diesen Traum vom Auswandern haben sich Caroline (44) und Andreas Robens (56) erfüllt. Sie leben auf Mallorca und sind bekannt aus der Fernsehsendung „Goodbye Deutschland“. Caro ist schon vor 20 Jahren auf die Insel gekommen. Andreas lebt seit 2010 hier.
Doch das Leben im Ausland ist nicht immer einfach. Gleich zu Beginn der diesjährigen Saison musste das Ehepaar sein Restaurant „Iron Diner“ in El Arenal schließen. Im Juni haben sie FOCUS-online auf ihre Finca direkt am Meer eingeladen. Wir sprechen mit ihnen über den Traum vom Auswandern und ihr Leben auf Mallorca.

Etwa 15 Autominuten von El Arenal entfernt lebt das TV-Ehepaar auf einer Finca mit Meerblick. Von ihrem Anwesen mit großem Pool können sie bis nach Palma blicken. Das Ehepaar hat sich hier einen persönlichen Traum erfüllt. Auswandern bedeute aber nicht nur Sonne und Strand, sagt die 44-Jährige, sondern vor allem harte Arbeit.
Caroline Robens: „Ich glaube, das größte Problem ist, dass die Leute Mallorca aus dem Urlaub kennen und denken: Ach, ich wandere aus, dann habe ich Sonne, Strand, Meer. Ich kann feiern gehen. Nein, du musst jeden Tag 10 bis 12 Stunden arbeiten. Ich habe die ersten sieben Jahre nur gearbeitet. Das unterschätzen die meisten. Deshalb geht die Auswanderung, würde ich sagen, meistens schief".

Die Unternehmerin und ihr Ehemann sprechen aus Erfahrung. Sie haben hart für ihren Erfolg gearbeitet und in der Vergangenheit auch geschäftliche Rückschläge hinnehmen müssen. Ihr Restaurant „Iron Diner“ mussten sie im April wegen Streitigkeiten mit den Pächtern schließen. Jetzt wollen sie sich auf ihr Fitnessstudio „Irongym“ in El Arenal konzentrieren. Die Idee einer Restaurantkette haben sie vorerst aufgegeben. Für Caroline Robens keine leichte Entscheidung.
Sie sagt dazu: „Auf der einen Seite war es sehr schwer für mich. Es war mein Baby. Ich bin ein Gastro-Kind und werde immer ein Gastro-Kind bleiben und ich habe es geliebt und ich habe es super gerne gemacht. Aber ich war einfach so enttäuscht und hatte auch die Schnauze voll und habe mir gedacht: Nee, du hast keine Lust jetzt wieder neue Leute zu suchen, wieder von vorne anzufangen, wieder zu hoffen, dass es diesmal klappt. Also lass lieber das Diner weg und wir konzentrieren uns auf das Fitnessstudio.“

Die gewonnene Zeit will das Paar, das gerade zum dritten Mal in Las Vegas geheiratet hat, künftig in gemeinsame Reisen investieren. Außerdem haben die Fitnessfans auf ihrer USA-Reise neue Ideen für ihr Fitnessstudio gesammelt. Andreas Robens träumt von einem Freiluft-Trainingsbereich am mallorquinischen Strand nach dem Vorbild des Muscle Beach in Venice. Und in einem sind sich alle einig: Nach Deutschland werden sie nie wieder zurückkehren.
Andreas Robens: „Die müssen mich hier mit der Brechstange von der Insel runter hebeln, damit ich hier weggehe. Und dann gehe ich auch nicht nach Deutschland. Ich weiß nicht, was mit diesem Volk passiert ist. Es liegt nicht nur an Corona. Da ist wirklich in den letzten Jahren viel auf der Strecke geblieben.“

Caroline Robens stimmt dem 56-Jährigen zu: „Deutschland ist nicht mehr das, was es einmal war. Früher stand Deutschland für absolute Sicherheit. Jetzt wird alles immer teurer. Man kommt immer weniger über die Runden. Früher stand Deutschland für Sicherheit: Du verdienst gutes Geld und kannst zwei- bis dreimal im Jahr in Urlaub fahren. Jetzt plötzlich Heizung bei 19 Grad. Du frierst, du sitzt im Dunkeln, du hast Angst vor der nächsten Nachzahlung. Und ich glaube, da sagen viele: In der Türkei, in Ägypten, in Spanien oder wo auch immer ist es noch billiger, da leben wir lieber.“
Auf Mallorca haben die Robens ihr persönliches Glück gefunden. Das zeigt auch ihr Wunsch für die Zukunft. „Alles soll so bleiben, wie es ist“.

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