„Putin in Panik“ verbreitet eine Lüge nach der anderen

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In einem Interview im Staatsfernsehen hat der russische Präsident Wladimir Putin am Samstagabend bekanntgegeben, dass sich Russland und Belarus – die beide an die Ukraine grenzen – auf die Stationierung von taktischen Atomwaffen verständigt hätten. Das Interview sei die „nächste vorhersehbare Informationskampagne“ gewesen, um die Ukrainer und die westliche Unterstützung zu brechen, so die US-Denkfabrik „Institute for the Study of War“.
„Putin agiert aus Panik“, so das ISW, weil „er den möglichen Erfolg einer ukrainischen Gegenoffensive fürchtet“. Seine Aussagen beinhalteten krude Behauptungen zu der eigenen militärischen Stärke, die das ISW sofort als „falsch“ einstufte. Seine wichtigsten Behauptungen im Überblick:
Russland werde bis Ende 2023 mehr als 1600 neue Panzer bauen und zu diesem Zeitpunkt über mehr als dreimal so viele Panzer wie die Ukraine verfügen.
Was Putin verheimlicht: Die einzige russische Panzerfabrik, Uralwagonzawod, produziert Berichten zufolge 20 Panzer pro Monat und bräuchte mehr als sechs Jahre, um Putins Ziel in diesem Tempo zu erreichen, so das ISW. Stattdessen schickt Russland derzeit alte T-54- und T-55-Panzern an die Front, die mit den modernen Leopard- und Abrams-Panzern des Westens kaum mithalten können. Zudem verliert Russland Berichten zufolge 150 Panzer pro Monat und müsste daher in den nächsten neun Monaten 1350 Panzer produzieren, nur um das derzeitige Niveau zu halten
Putin behauptete, dass Russland im Gegensatz zum Westen keine übermäßige Kriegswirtschaft benötige, um militärisch-industrielle Erfolge zu erzielen.
Was er dabei nicht sagt: Allein das BIP der USA ist zehnmal so groß wie das Russlands. Die Volkswirtschaften Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs sind zusammen fast fünfmal so groß wie die Russlands. Das ISW schreibt hierzu: „Das russische militärisch-industrielle Potenzial ist dem westlichen militärisch-industriellen Potenzial in der Tat hoffnungslos unterlegen.“  Um seine derzeitigen Militäroperationen aufrechtzuerhalten, muss Russland dagegen auf volle Kriegsbereitschaft umstellen.
Zur Stationierung der Atomwaffen in Belarus deutete Putin an, dass die Entscheidung Großbritanniens, Munition mit abgereichertem Uran, in die Ukraine zu schicken, der Auslöser für seine Entscheidung war. Es würde die Bürger laut Putin „krank“ machen und die Umwelt zerstören. Die Ausbildung an den Waffen solle am 3. April beginnen. Die Schächte für die mit atomaren Sprengköpfen bestückbaren Iskander-Raketen sollen am 1. Juli fertiggebaut sein.
Was Putin verschweigt: Abgereichertes Uran ist deutlich weniger radioaktiv als natürliches Uran und nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde „sehr gut für militärische Zwecke geeignet“. Diese Munition kann weder für die Herstellung von Atomwaffen noch von radiologischen Waffen verwendet werden. „Putins Argument ist faktisch falsch“, so das ISW.
Bundesregierung nennt Atomwaffen in Belarus „weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung“
Die vom Kreml angekündigte Stationierung russischer Atomwaffen in Belarus stößt bei der Bundesregierung auf deutliche Kritik. Im Auswärtigen Amt in Berlin war am Samstagabend von einem „weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung„ die Rede.

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