Putins Armee hat noch „10 bis 20 Tage“ – dann kommt Rasputiza

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Rasputiza: Die Regenzeit in der Ukraine hat schon Napoleon und der Wehrmacht zugesetzt. Jetzt steht sie wieder in der Ukraine kurz bevor – und setzt die russische Offensive unter Druck.

10 bis 20 Tage gibt der Kreml-Kritiker Igor Girkin der russischen Armee noch, bevor die Regenzeit einsetzt und einen Vormarsch schwierig bis unmöglich macht. „Es ist eigentlich schon zu spät, um noch irgendwas Ernsthaftes zu starten“, schreibt Girkin in einem Beitrag auf Telegram.

Die berüchtigte Regenzeit ist auch als „Zeit der Wegelosigkeit“ bekannt – die starken Regenfälle verwandeln Erde in Matsch und machen ein Vorrücken von Panzern, Militärgerät und Soldaten deutlich schwieriger. Schon im vergangenen Frühjahr sorgte die Regenzeit für Probleme beim Vormarsch.
„Es gab bereits viele Situationen, in denen russische Panzer und andere Fahrzeuge über die Felder fuhren und stecken blieben. Die Soldaten waren gezwungen, sie zurückzulassen und zu Fuß weiterzugehen“, sagte der ukrainische Militäranalyst Mykola Beleskow im vergangenen Jahr, als Rasputiza kurz bevorstand. „Dieses Problem wird sich noch verschärfen.“

Wenn Erde nicht mehr befahrbar ist, müssen Panzer etwa auf Straßen ausweichen – und werden so zu einfacheren Zielen für ukrainische Artillerie, etwa die verheerenden Himars-Raketenwerfer. „Sie werden quasi kanalisiert“, sagte der Militäreperte Michael Karl im vergangenen Jahr.
Der Militärexperte Max Hess stimmt der Einschätzung zu, dass die Regenzeit russische Vorstöße erschwert. Gegenüber dem US-Sender „CNBC“ sagte Hess allerdings auch, die Situation an der Front sei eine andere als noch im Vorjahr. Die derzeitigen russischen Offensiven seien „vor allem Infanterie-Attacken“. Diese seien nicht so stark von Rasputiza betroffen.
Hess' Fazit: „Während das Wetter bedeutet, dass die Russen von Gewinnen in Bachmut nur schwer profitieren könnte, dürfte es ihre Bereitschaft zu solchen schweren Infanterieangriffen nicht senken.“

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