Putschversuche gegen Putin werden wahrscheinlicher

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Vor knapp einem Monat brachte der Putsch der russischen Söldnergruppe Wagner Kreml-Chef Wladimir Putin ins Wanken. Wie das russische Investigativportal „The Insider“ von anonymen Quellen aus den russischen Geheimdiensten GRU und FSB sowie dem Innenministerium erfahren haben will, könnte dies nicht der letzte Putschversuch gewesen sein.
GRU-Spione berichten demnach, dass Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin Komplizen in den russischen Sicherheitsbehörden gehabt habe. „Jeder im Verteidigungsministerium und in der gesamten Regierung hat diesen Krieg satt und möchte ihn gerne beenden", so der Informant. Deshalb habe Prigoschin Unterstützung erhalten.
Deshalb rechnet der Spion auch in Zukunft mit weiteren Putschversuchen. „Jeder hat gesehen, dass sich tatsächlich niemand für Putin eingesetzt hat.“ Der Putsch Wagners habe gezeigt, dass etwas, „was viele bis vor kurzem für absolut unmöglich gehalten haben“, beinahe gelungen wäre. Deshalb „wollen es andere vielleicht noch einmal versuchen“.
Im Inlandsgeheimdienst seien die Mitarbeiter offiziell von Prigoschins Plänen überrascht worden, im Vorfeld sei aber die Sicherheit im Hauptquartier des Geheimdienstes erhöht worden. Eine Alpha-Einheit der russischen Speznas, die vor allem für die Terrorabwehr zuständig ist, sei vor dem Gebäude stationiert worden.
Während des Einmarsches seien kaum Maßnahmen ergriffen worden, um die Söldner zu stoppen. Prigoschin sei „sehr erfolgreich“ gewesen, so ein Geheimdienstmitarbeiter. „Es gab keinen Widerstand. Warum er aufgehört hat, weiß niemand so genau“.
Ein ehemaliger Wagner-Söldner berichtete dem Portal, auch Prigoschins Männer seien teilweise von seinem Vorgehen überrascht gewesen. Die Truppe sei zwar auch unzufrieden mit der russischen Kriegsführung gewesen, aber nicht wirklich dazu bereit, das eigene Land anzugreifen. Er vermutet, dass der Aufstand nur „eine Art Zirkus“ gewesen sei.

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