Regierung unter Merkel missachtete Expertenrat zu Schulschließungen

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Nach einer Gerichtsentscheidung sind die vertraulichen Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) nun öffentlich einsehbar. Die Dokumente enthalten brisante Informationen, darunter die Empfehlung des Krisenstabs, Schulschließungen zur Eindämmung von Corona zu vermeiden – obwohl die Regierung sie dennoch umsetzte.

Die Schulen waren geschlossen, das Land im Lockdown – aber war diese Maßnahme gegen Corona wirklich notwendig? Laut veröffentlichten Sitzungsprotokollen des Robert Koch-Instituts (RKI) stand der Krisenstab der Regierung den Schulschließungen während der Corona-Pandemie kritisch gegenüber. Bereits am 4. Dezember 2020 zeigten internationale Daten, dass Schulen keine Infektionsquelle sind. Dies wurde jedoch von RKI-Präsident Lothar Wieler in der Öffentlichkeit anders kommuniziert.

Fünf Tage nach der ersten Sitzung des Krisenstabs erklärte das RKI, Schulen seien nicht das Mittel zur Eindämmung der Pandemie. Dennoch beschloss der Bund-Länder-Gipfel am 13. Dezember, Schulen zu schließen oder die Anwesenheitspflicht auszusetzen.
Die Maßnahme der Schulschließungen ist bis heute umstritten und wurde öffentlich nicht weiter erläutert. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn räumte in einem Buch ein, dass dies ein schwerer Fehler gewesen sei und bat die Schüler, Jugendlichen und Kinder um Entschuldigung für die Entscheidungen der politisch Verantwortlichen.

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