Rishi Sunak wird neuer britischer Premierminister

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Der britische Torie-Politiker Rishi Sunak ist neuer britischer Premierminister. Nach dem Rückzug der Gegenkandidatin Penny Mordaunt hat Sunak als einziger Kandidat mehr als die nötigen 100 Stimmen der Tories hinter sich vereint.

Nun hat Großbritannien tatsächlich einen neuen Premierminister. Boris Johnsons Rückzieher im Rennen um das Amt des Regierungschefs hat zuvor Rishi Sunaks Chancen auf einen Einzug in die Downing Street deutlich erhöht. Für den Ex-Finanzminister haben sich nach Zählung der BBC bereits mehr als 140 Parlamentarier öffentlich ausgesprochen. Nach dem Rückzug seiner Rivalin Penny Mordaunt war das Rennen um die parteiinterne Kandidatur entschieden.

Damit ist Sunak der einzige Kandidat im Wettstreit um die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Liz Truss. Durch den nötigen Rückhalt in der Parteibasis wird er am Montag umgehend Parteichef und Premier. Eine Abstimmung der Parteibasis ist nicht mehr notwendig. Er wolle das Land mit „Integrität und Professionalität„ durch die Krise führen, schrieb Sunak auf Twitter, als er am Sonntag seine Kandidatur offiziell machte.

Zuvor erwägte anscheinend auch Ex-Premier Boris Johnson eine erneute Kandidatur, zog diese jedoch am Sonntag zurück. Anschließend sind mehrere seiner prominenten Unterstützer ins Lager des Favoriten Sunak gewechselt. Außenminister James Cleverly schrieb am Montagmorgen auf Twitter, Sunak habe die größte Erfahrung und könne auf seine Unterstützung zählen. Am Sonntagabend hatte auch Ex-Minister Nadhim Zahawi, der am gleichen Morgen noch in einem Gastbeitrag für die Ära „Boris 2.0„ warb, auf Twitter geschrieben: „Ein Tag ist eine lange Zeit in der Politik. Nach den heutigen Neuigkeiten sollten wir uns Rishi Sunak als unserem nächsten Premierminister zuwenden.“

Auch die Abgeordneten Maria Caulfield und Jonathan Gullis wechselten Sky News zufolge vom Johnson- ins Sunak-Lager. Nach Zählung britischer Medien haben sich mittlerweile rund 160 konservative Abgeordnete öffentlich für den 42-Jährigen ausgesprochen. Innenminister Grant Shapps, der ebenfalls zu Sunaks Unterstützern gehört, betonte am Montagmorgen im Sky-News-Interview, Sunak sei zwar entspannt, sei aber nicht der Meinung, dass er den Sieg schon “in der Tasche“ habe.

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