Russen-Militär zeigt, was von Awdijiwka übriggeblieben ist

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#russland #ukraine #krieg

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Dienstag (20. Februar) Bildmaterial, das aus Awdijiwka stammen soll.

Die Kleinstadt ist seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 Schauplatz von heftigen Kämpfen zwischen Separatisten, den russischen und ukrainischen Streitkräften. Kürzlich wurde Awdijiwka von den Kreml-Truppen erobert. Die Aufnahmen zeigen zahlreiche zerstörte Wohngebäude und eine schwer gezeichnete Stadt. Es kommen auch Anwohner zu Wort, die nach eigenen Angaben in Kellern leben mussten.

So erzählt etwa Tatiana: „Natürlich ist es beängstigend. Wir haben in Kellern gelebt. Wir leben nicht in Wohnungen, sondern in Kellern. Unsere Wohnung ist zerstört worden. Als die Spezialoperation begann, sind wir in die Keller hinuntergegangen. Ich wohne in einem anderen Bezirk, in der Mendelejew-Straße. […] Vorgestern spähten wir aus dem Treppenhaus, wir sahen Soldaten, aber wir wussten nicht, welche. Aber dann sah ich ein rotes Band. Als ich das rote Band sah, dachte ich: ‚Das müssen Russen sein‘.“

Nachdem sich die Kiewer Truppen am Wochenende zurückgezogen hatten, übernahm Russland die vollständige Kontrolle über das zerstörte Awdijiwka. Es ist der größte Vorstoß der Kreml-Truppen auf dem Schlachtfeld seit der Einnahme der Stadt Bachmut im Mai. Und daher auch ein kleiner Teilerfolg für Putins Streitkräfte.
Durch die Einnahme der Kleinstadt Awdijiwka werden die ukrainischen Streitkräfte weiter von Donezk zurückgedrängt – einem wichtigen Logistik-Knotenpunkt. Diesen benötigt Moskau dringend um seine Truppen bei Vorstößen in der Ostukraine zu unterstützen.
Die Nachrichtenagentur Reuters konnte anhand der Lage von Gebäuden, einer Brücke und von Zuggleisen bestätigen, das es sich um Awdijiwka handelt. Wann das Video aufgezeichnet wurde, ließ sich hingegen nicht abschließend klären.

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