Russische Rakete schlägt in Einkaufszentrum bei Kiew ein: Ukrainer schildern dramatische Sekunden

Hier KLICKEN für mehr Informationen!

#ukraine #kiew #selenskyj

In der zentralukrainischen Stadt Krementschuk, südöstlich von Kiew, ist nach ukrainischen Angaben ein Einkaufszentrum von einer russischen Rakete getroffen worden. Es soll mindestens 18 Todesopfer geben. Das Geschoss soll am Nachmittag in das Gebäude eingeschlagen sein.

Auf einer Intensivstation berichten Überlebende des Angriffs von den Sekunden des Einschlags. „Ich sah viele Verwundete, verbrannte Menschen, einige waren blutüberströmt. Ein Mädchen fiel hin und wir halfen, sie mitzuziehen. Sie fiel und verlor das Bewusstsein, aber wir versuchten ihr zu helfen.“ berichtete ein Mann.
Neben ihm liegt eine Frau im Bett. Sie erzählt: „Ich flog kopfüber und Splitter trafen meinen Körper. Alles brach zusammen. Dann landete ich auf dem Boden und ich weiß nicht, ob ich bei Bewusstsein oder bewusstlos war. Ich habe nichts verstanden. Ich öffnete meine Augen und sah, dass ein großes Stück Schutt auf mir lag. Ich begann zu schreien „Hilf mir“. Von irgendwo kam Wasser. Das Wasser hat mich aufgeweckt.“

„Das ist kein zufälliger Treffer, das ist ein kalkulierter russischer Schlag“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer abendlichen Videoansprache. In dem Einkaufszentrum hielten sich Selenskyj zufolge mehr als 1000 Menschen auf. Nach dem Raketeneinschlag wurde das Gebäude von Flammen erfasst und brannte weitgehend aus.
Auch auf dem G7-Gipfel wird der Angriff auf das Einkaufszentrum heftig kritisiert: „Der Angriff Russlands auf Zivilisten in einem Einkaufszentrum ist grausam“, schrieb US-Präsident Joe Biden bei Twitter. „Dieser entsetzliche Angriff zeigt erneut, zu welchem Ausmaß an Grausamkeit und Barbarei der russische Staatschef fähig ist“, sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Rande des G7-Gipfels.

>