Steuer-Hammer! Lindner will Deutsche im Ausland doppelt zur Kasse bitten

Hier KLICKEN für mehr Informationen!

#lindner #steuern #expatriates

Auf deutsche Fachkräfte, die im Ausland arbeiten und leben, könnte ein erhebliches Steuerproblem zukommen. Ein neuer Erlass des Bundesfinanzministeriums könnte zu einer Doppelbesteuerung und damit zu Nachzahlungen führen.

Darüber hinaus könnte diese Regelung auch die Unternehmen, die diese Fachkräfte ins Ausland entsenden, erheblich belasten.
Die Entsendung deutscher Fachkräfte ist für viele Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil ihres internationalen Erfolgs. Diese so genannten Expatriates nehmen in Ländern wie den USA, China oder Indien oft wichtige Positionen ein. Nun könnten sie von der deutschen Finanzverwaltung genauer unter die Lupe genommen werden.
Der Erlass sieht vor, dass Expatriates, die eine Rückkehrzusage ihres Arbeitgebers haben, ihre Wohnung in Deutschland behalten oder weiterhin in heimischen Vereinen aktiv sind, in Deutschland steuerpflichtig bleiben sollen, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Dies weicht von der üblichen Regelung ab, nach der die Besteuerung im Land des Arbeitsplatzes und des Lebensmittelpunktes erfolgt.
Diese Regelung stößt auf Kritik. Experten wie Jens Goldstein von der Beratungsgesellschaft „Ernst & Young“ betonen, dass es für Unternehmen kaum möglich sei, diese Kriterien zu erfüllen oder zu überprüfen, ohne in Konflikt mit Datenschutzbestimmungen zu kommen.
Die Konsequenzen dieses Erlasses könnten gravierend sein. Unternehmen könnten wegen falscher Lohnsteuerabrechnungen der Steuerhinterziehung bezichtigt werden. Für die Expatriates besteht die Gefahr einer Doppelbesteuerung, falls die Länder, in denen sie arbeiten, ebenfalls Steuern erheben.

>