Stiko-Mitglied wettert gegen Lauterbach: „Besser, wenn er seine Zunge im Griff hätte“

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zieht mit seinen Äußerungen zur vierten Corona-Impfung erneut Kritik auf sich. „Es wäre besser, wenn Lauterbach seine Zunge etwas besser im Griff hätte“, sagte Stiko-Mitglied Rüdiger von Kries am Dienstag im TV-Sender Welt.

Eine zweite Auffrischungsimpfung gegen Corona – insgesamt dann die vierte Spritze im Impfschema – wird von der Ständigen Impfkommission (Stiko) derzeit für Menschen über 70, Vorerkrankte und Pflegepersonal empfohlen. Lauterbach hatte schon im Juli gesagt, dass vier Impfungen auch für jüngere Menschen in bestimmten Fällen sinnvoll sein könnten.
In einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe forderte Lauterbach am Montag klare Impfempfehlungen für sämtliche Altersgruppen.

Es sei „letztendlich nicht nachvollziehbar“, warum Lauterbach Druck für eine breite Empfehlung zu einer vierten Impfung aufbaue, sagte dazu von Kries. „Es gibt zurzeit keine Notwendigkeit, blitzschnell zu handeln. Es gibt keinen Grund, warum Lauterbach sich zu impfrelevanten Fragen äußert, bevor die Stiko sich mit diesen befasst hat.“

Die Unabhängigkeit der Stiko sei ein hohes Gut und dürfe nicht in Frage gestellt werden. Der Druck Seiten des Gesundheitsministers sei „unangenehm“, sagte von Kries.

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