Tesla verliert im ADAC-Test: Wie schlecht das Bedienkonzept wirklich ist

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Der ADAC hat getestet, wie stark Autofahrerinnen und Autofahrer von verschiedenen Bedien-Konzepten im Auto abgelenkt werden. Tesla schneidet katastrophal ab. Deutlich besser schlagen sich Mazda und BMW. Warum das so ist, sehen Sie im Video.

Hilfe, wo ist der Warnblinker? In einem Tesla Model 3 ist der gar nicht so leicht zu finden – er wurde von den Entwicklern nämlich in den Dachhimmel vor den Rückspiegel verbannt. So elegant das Knopf-lose Cockpit der amerikanischen Elektroautos auch ist, bei der Bedienung ist das Potenzial für eine Ablenkung gefährlich groß. Der ADAC hat an verschiedenen Autos getestet, wie stark Fahrerinnen und Fahrer durch die Bedienung abgelenkt werden.

Getestet wurden dabei die Konzepte bei Modellen von Mazda, BMW, Dacia, Mercedes und Tesla. Drei Dinge standen im Vordergrund:
– Sicherheitsrelevante Funktionen, etwa Licht oder Warnblinker – diesen Teil gewichteten die Tester mit 50 Prozent im Endergebnis;
– Klimatisierung (30 Prozent);
– Infotainment (20 Prozent), also Navigationssystem und Radio.

Zu den Siegern im Test gehören Modelle von Mazda und BMW. Beide Hersteller verfolgen eine ähnliche Bedien-Philosophie mit einem zentralen Controller. Der ADAC erklärt: „ Beim Steuern des Infotainmentsystems ist das ein Nachteil, weil die Eingabe länger dauert. Das gute Gesamtergebnis kommt zustande, weil bei beiden Fahrzeugen die Bedienung der sicherheitsrelevanten Fahrfunktionen intuitiv erfolgt und mit einem 'sehr gut' abschneidet. Beide haben außerdem eine separate Klima-Bedieneinheit, die die Handhabung erleichtert.“

Im Mittelfeld landeten der VW Golf und der Dacia Duster, beide mit Touchscreen-Bedienung. Größter Kritikpunkt beim Golf war die im Gegensatz zu früheren Modellen deutlich kompliziertere Klimaanlagen-Bedienung. Bei der Mercedes A-Klasse ärgerte die Tester das unpräzise zu bedienende Touchpad an der Mittelkonsole.

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