Tränen im Bundestag: Plötzlich ruft Holocaust-Überlebende nach toter Freundin

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Am Donnerstag war die Holocuast-Überlebende Inge Auerbacher im Bundestag zu Gast. Anlass war der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Die 1934 geborene Jüdin berichtete von ihrem bewegten Leben. 1942 wurde ihre Familie ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Emotional wurde es, als Auerbacher über das Schicksal eines Mädchens berichtete, das sie im KZ kennengelernt hatte.

Als eines Tages ihre Spielgefährtin Ruth mit ihren Eltern weiter gebracht wurde nach Auschwitz, schworen sich die beiden Mädchen, sich später einmal gegenseitig zu besuchen. „Liebe Ruth, ich bin hier in Berlin, um dich zu besuchen“, rief Inge Auerbacher im Bundestag, den Tränen nah. Doch Ruth wurde ermordet in einer der Gaskammern in Auschwitz. „Sie erlebte noch nicht einmal ihren zehnten Geburtstag.“

Die 87-Jährige rief zudem ins Gedächtnis, dass Antisemitismus immer noch ein Thema ist:
„Leider ist dieser Krebs wieder erwacht, und Judenhass ist in vielen Ländern der Welt, auch in Deutschland, wieder alltäglich. Diese Krankheit muss so schnell wie möglich geheilt werden.“

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