TV-Auswanderer fassungslos über Ballermann-Exzesse: „Die rasten komplett aus“

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Die Party-Exzesse am Ballermann sind in diesem Jahr so schlimm wie nie. „Die rasten komplett aus im Moment“, sagt Kult-Auswanderer Andreas Robens, der mit seiner Frau Caro seit mehr als zehn Jahren auf der Insel lebt. Die beiden wünschen sich Maßnahmen seitens der Regierung.

Nachdem der Tourismus in den vergangenen Jahren wegen der Corona-Maßnahmen zurückgegangen war, strömen die Urlauber in diesem Jahr wieder in Scharen auf die Balearen. Vor allem auf die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen: die spanische Insel Mallorca. Am Flughafen von Palma wurden im ersten Monat des Jahres 2023 fast 860.000 Passagiere gezählt. Das sind mehr als im Jahr vor Corona 2019.
Darunter viele Partytouristen, die auf die Insel kommen, um in den berühmtesten Partytempeln wie „Megapark“, „Bierkönig“ oder „Oberbayern“ ausgelassen zu feiern. Einige von ihnen sorgen nun an der Playa de Palma für Unmut bei Hoteliers und Gastronomen, weil sie über die Stränge schlagen und gegen Regeln und Gesetze verstoßen. Auch die Kultauswanderer Caro und Andreas Robens, bekannt aus „Goodbye Deutschland“, sehen die Situation kritisch.

Die Party-Exzesse am Ballermann seien in diesem Jahr so schlimm wie nie. „Die rasten aus im Moment, komplett. Das ist das schlimmste Jahr überhaupt. Agressiv wie sonst was. Und da müsste Einhalt geboten werden“, so der Mallorca-Auswanderer.
Zwar hätten sie Verständnis, dass man feiern möchte, meint Caro Robens. „Aber das Ganze geht auch mit Niveau“, ergänzt die 44-Jährige.
Caro kam vor 20 Jahren nach Deutschland. Andreas lebt seit 2010 hier. Im selben Jahr lernten sich die beiden kennen und lieben. Seitdem hat sich der Ballermann in ihren Augen verändert. Allein schon die Menge an Touristen ist so stark gestiegen, dass vermehrte Party-Exzesse unvermeidbar sind, meint Andreas.

Die mallorquinische Regierung verschärft regelmäßig die Vorschriften, die am Ballermann gelten. So stehen beispielsweise Gruppen-Gelage ab zehn Personen unter Strafe. Die Polizei setze die Regeln aber nicht konsequent genug durch, meint der 56-Jährige.
Er selbst hat früher als Türsteher in der Ballermann-Disco „Oberbayern“ für Ordnung gesorgt. Er sieht seine ehemalige Zunft in der Pflicht, um für mehr Ordnung in den Partytempeln entlang der Playa de Palma zu sorgen. „In der Disco müssten die Türsteher einfach mal wieder durchgreifen“, so der Wahl-Mallorquiner. So würde wieder mehr „Ordnung reinkommen“.

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