„Über 2000 Teilnehmer“: Hier üben Deutschlands Spezialkräfte für den Anti-Terror-Einsatz

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Anlässlich der „Counter Terrorism Exercise 2024“, einer groß angelegten Übung deutscher Spezialeinheiten, übten am Wochenende über 2000 Einsatzkräfte diverse terroristische Bedrohungslage. Wie umgehen mit Kontaminierung, wie mit Drohnenangriffen? Die Antworten gibt's im Video.

Beamte in Schutzanzügen und Tarnkleidung, schwer bewaffnet – und kontaminiert. Zumindest im Übungskontext. Am Wochenende fand an mehreren Standorten im Raum Nürnberg eine länderübergreifende Großübung der Spezialeinheiten von Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und Rettungsdiensten statt. Geprobt wurden diverse terroristische Bedrohungslagen nach dem Beispiel der Anschläge der Sauerland-Gruppe und 2015 in Paris. Insgesamt wurden über 2000 Kräfte mobilisiert, die Übungen von langer Hand geplant.

Sowohl Drohnen- und Messerangriffe im Public-Viewing-Bereich, als auch Schussattacken probten die Spezialeinheiten. In Sulzbach-Rosenberg wurde eine Dekomtaminierungsstrecke aufgebaut. Hier stellten sich die uniformierten Beamten in einer Reihe an, um den Ernstfall einzuüben: Waffen entladen, Ausrüstung ablegen, Body-Scans und schließlich die Dekontaminierung, die Entfernung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen, die auf Schuhe und in Kleidung eingedrungen sein könnte. Weitere Beamte im grünen Chemikalienschutzanzug unterstützen beim Ablegen der Einsatzausrüstung. Unterschieden wird hierbei zwischen kritischer und nicht einsatzkritischer Ausrüstung, sprich Waffen, Munition und Funk auf die eine Seite, ballistischer Schutz auf die andere Seite.

Erstmalig seit zwölf Jahren wurde eine Übung in diesem Ausmaß durchgeführt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zog eine erste positive Bilanz: Unsere Einsatzkräfte haben an den beiden Übungstagen erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie Hand in Hand bestmöglich für die verschiedensten Gefahren und Bedrohungslagen gerüstet sind und diese auch professionell bewältigen.“ Weiter warnt er, man dürfe die Gefahr von Terroranschlägen nicht unterschätzen. Dass die Spezialeinheiten bundesweit eng zusammenarbeiten, sei deshalb umso wichtiger.

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