Virologe Kekulé: “Nach dieser Studie steht fest, dass Omikron deutlich milder verläuft als Delta”

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Forscher der University of California in Berkeley haben im Rahmen einer neuen Studie die Daten von rund 70.000 Corona-Fällen analysiert, davon rund 50.000 mit Omikron, die übrigen mit Delta.

Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, mit Omikron hospitalisiert zu werden war demnach um rund 52 Prozent geringer als bei Delta. Das Risiko, wegen einer Omikron-Infektion intensivmedizinisch behandelt zu werden, war im Vergleich zu Delta um 74 Prozent reduziert. Das Sterberisiko nach einer Infektion mit der Omikron-Variante, war im Vergleich zu Delta sogar um 91 Prozent verringert.
Das Fazit der US-Forscher lautet: "Während eines Zeitraums mit gemischter Delta- und Omikron-Variantenzirkulation, waren Sars-CoV-2-Infektionen mit mutmaßlicher Omikron-Varianteninfektion mit einem erheblich reduzierten Risiko schwerer Verläufe und kürzerer Krankenhausaufenthaltsdauer verbunden."
Auch Virologe Alexander Kekulé zeigte sich vorsichtig optimistisch: "Nach dieser Studie steht fest, dass Omikron deutlich milder verläuft als Delta", schrieb er am Mittwoch auf Twitter.
Dennoch geht Kekulé von hohen Infektionszahlen in den kommenden Wochen aus. Um deren Auswirkungen abzumildern, schlug er vor, die Nachverfolgung und Quarantäne von symptomfreien Kontaktpersonen abzuschaffen. Seinen Überlegungen nach sollten Menschen mit Symptomen und bestätigten Infektionen weiterhin konsequent isoliert werden, wie er am Dienstag bei MDR Aktuell darlegte.

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