Zum Start der IAA legen Klimaaktivisten Verkehr in München lahm

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Mit einer Abseilaktion über dem Mittleren Ring in München haben Aktivisten der Organisation Extinction-Rebellion am Montag für Staus gesorgt. Bei der Aktion handelte es sich um eine genehmigte Demonstration. Am späten Vormittag seilten sich zwei Personen von einer Brücke direkt neben der BMW-Zentrale über die Hauptverkehrsader ab.

Die Polizei ließ sie gewähren. Die Gruppe nutzte den Pressetag der Automobilmesse IAA, um auf ihre Anliegen – vor allem den Klimaschutz – aufmerksam zu machen. Durch die Protestaktion wurde der Verkehr in beiden Richtungen teilweise gesperrt, was zu Behinderungen führte.
Auf einem Transparent forderten die Aktivisten, die von einer kleinen Gruppe Demonstranten auf der Brücke begleitet wurden: „Klimaschutz statt IAA – Geld für Öffis, nicht für Autobahnen“.

Bereits um 6:30 Uhr saßen und klebten mehrere Aktivisten der „Letzten Generation“ am Innsbrucker Ring auf der Straße. Sie demonstrierten unter anderem gegen die Präventivhaft für einige Mitglieder der „Letzten Generation“. Die Polizei entfernte die Aktivisten von der Straße.

Auch Greenpeace protestierte vor Beginn der IAA. Aktivisten der Organisation stiegen am Montag in eine Wasserfläche vor dem Haupteingang und hielten Transparente mit Aufschriften wie „Autoindustrie versenkt Klimaschutz“ oder „Shrink now or sink later“ in die Höhe. Mit dabei hatten sie Karosserieteile von drei Autos, die den Eindruck von unterschiedlich tief versunkenen Fahrzeugen vermittelten.
Mit der Aktion wollte Greenpeace gegen die „maßlose Verschwendung durch Autobauer“ protestieren. Die versunkenen Karosserieteile sollten auf die durch den Klimawandel zunehmenden Extremwetterereignisse wie Starkregen hinweisen.

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